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Europäische Baumaschinenindustrie: Reduktion von CO2- und Stickoxid-Ausstoß

Die Baumaschinenindustrie setzt sich dafür ein, dass der Ausstoß von CO2, Stickoxiden und Feinstaub weiter verringert wird, fordert aber eine branchenspezifische und realistische Vorgehensweise. »Wir sehen nicht nur einer fünften Runde bei der Abgasgesetzgebung entgegen, sondern sind auch noch mit Initiativen von Großstädten konfrontiert, die for­dern, alle Baumaschinen im innerstädtischen Bereich mit Dieselpartikelfiltern auszurüsten, um so die von der EU festgelegten Ziele der Luftreinhaltung zu erreichen. Im Moment kämpfen wir im CECE gegen unrealistische Forderungen«, so Burget. »Wir wollen die Entscheidungsträger in der EU und in den Städten davon überzeugen, bei ihrer Lagebeurteilung vier Aspekte nicht außer Acht zu lassen: Strengere Grenzwerte für neue Maschinen wirken sich nur sehr geringfügig auf die Luftqualität aus, denn ihnen steht eine große Anzahl älterer Maschinen gegenüber, die weniger umweltfreundlich sind. Alle Baumaschinen im Betrieb mit Dieselpartikelfiltern auszurüsten, ist nicht der Schlüssel zu reinerer Luft. Eine solche Vorgehensweise führt zu ganz anderen Herausforderungen.« Damit die europäische Baumaschinenindustrie wettbewerbsfähig bleibe, sei es wichtig, so Burget, dass die Einführung neuer Abgasstufen früher bekannt würden. Zudem müssten zwischen den einzelnen Abgasstufen Zeiträume der Stabilität liegen.

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