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Effizienz im Alltag

Die Geschichte von Peugeot im Transportersegment reicht weit zurück: Seit 1950 wurden rund 1,8 Millionen Transporter hergestellt, davon eine knappe Million Peugeot Boxer in drei Generationen seit 1994. Das Marktsegment des Boxers umfasst in Europa etwa 500 000 Fahrzeuge pro Jahr. Die Steigerung um 0,24 % von 2010 bis 2013 lässt einen leichten Aufwärtstrend erkennen. Im gleichen Zeitraum konnte die dritte Generation des Boxer in Europa 0,5 % Marktanteil gewinnen – seit ihrem Verkaufsstart im Jahr 2006 insgesamt 1,3 % – und ihren Absatz in außereuropäische Länder dem Volumen nach sogar um 35 % steigern. Die neue Generation des Boxer soll diesen positiven Trend nun verstärken. Um ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Beständigkeit für den gewerblichen Einsatz zu erreichen, wurde der neue Peugeot Boxer über 4 Mio. km unter extremen Bedingungen getestet: unter Volllast, mit halber Last oder leer sowie bei allen erdenklichen Straßenverhältnissen, einschließlich aufgerissener Beläge und im Gebirge.

Für eine einfache, sichere Handhabung bietet der neue Boxer viele moderne Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme. ABS, ESP, Notbremsassistent, Fahrerairbag und elektrische Fensterheber gehören ebenso zur Serienausstattung wie (modellabhängig) eine Stahltrennwand zwischen Fahrgastraum und Ladezone für mehr Akustikkomfort.

Mit Ausstattungsstufen und ­Optionspaketen kann der neue Peugeot Boxer für jede Branche optimal ausgerüstet werden. Das Designpaket bietet Nebelscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht und Radzierblenden. Das Sicherheitspaket richtet sich an Unternehmen mit besonderen Sicherheitsansprüchen. Es umfasst ­Beifahrerairbag, Reifendrucksensoren und Spurhalteassistent. Das City-Paket ist auf eine intensive Nutzung im Stadtverkehr zugeschnitten. Es bietet Einparksensoren, Heckkamera und elektrisch einklappbare Außenspiegel. Das Komfortpaket umfasst eine Fahrersitzfederung, Klimaautomatik, Licht- und Wischerautomatik sowie ein Lederlenkrad.

Karosserievarianten

Auf der Basis von drei Radstands-Varianten (3 m, 3,45 m und 4,04 m) sind die Kastenwagen mit und ohne Fenster in vier Längen (L1, L2, L3 und L4) sowie drei Höhen (H1, H2 und H3) erhältlich; insgesamt werden acht Karosserievarianten von 8 m³ bis 17 m³ angeboten. Für spezifische Anforderungen kann der neue Peugeot Boxer auch in ­anderen Varianten geordert ­werden: Pritsche mit Einfach- (3-Sitzer) oder Doppelkabine (7-Sitzer); Kipper in Zusammenarbeit mit Scattolini; Ausbauvarianten als Fahrgestell mit Einfach- oder Doppelkabine, Plattform-Fahrgestell, reines Fahrgestell, Triebkopf. Für den Personentransport sind auch Kombi-Versionen mit fünf bis neun Sitzen im Angebot.

Rekord-Ladekapazität

 

Auch in Sachen Ladekapazität soll der neue Boxer mit gutem Beispiel voran gehen. Er ist zwar zwischen 50 cm und 1 m kürzer als vergleichbare Fahrzeuge, will aber bei einer Gesamtlänge von nur 6,36 m das vergleichsweise größte Ladevolumen bieten. Das zulässige Gesamtgewicht reicht in sechs Varianten von 2,8 t bis 4 t.

Auch das Be- und Entladen des neuen Boxer ist einfach; hierfür sorgen die nutzbare Länge von 1,87 m bei 1,42 m Abstand zwischen den Radhäusern; die mit 493 mm bis 602 mm niedrige Ladekante; der Öffnungswinkel der hinteren Türen von 96°, der sich mithilfe des abklappbaren Stegs auf ca. 170° erweitern lässt (als Sonderausstattung sogar bis ca. 260°); oder auch eine oder zwei seitliche Schiebetüren.

Die Luftfederung für die Hinterachse erlaubt das Heben und Senken des Ladebodens um 60 mm bis 70 mm (je nach Radstand).

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