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Deutliche Steigerung von Umsatz und Profitabilität im dritten Quartal 2013

Wacker Neuson konnte seinen Konzernumsatz im 3. Quartal um 8,6 % zum Vorjahr auf 276,3 Mio. Euro steigern. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 13 %. »Betrachtet man die negative Entwicklung in einzelnen Märkten, so können wir mit diesem Wachstum nicht unzufrieden sein«, erläutert Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE. »Allein in Europa konnten wir beim Umsatz im 3. Quartal um 13 % zulegen und damit unsere Marktanteile in einem zum Teil schrumpfenden Markt weiter ausbauen. Sowohl die gezielte Ausweitung unserer Präsenz in den Regionen Europa und Amerikas als auch der breitere Branchenfokus, mit dem wir uns neben unserem Stammgeschäft in andere Märkte bewegen, sind richtige Schritte für unseren Konzern. Beleg dafür ist der Anstieg des Segmentumsatzes mit Kompaktmaschinen, im 3. Quartal um 21 % zum Vorjahr.«


Der Bereich Dienstleistungen legte im 3. Quartal um 7 % zum Vorjahr zu. Der Umsatz im Geschäftsbereich Baugeräte sank im 3. Quartal um 2 %. Hier wirkten sich allerdings die Währungseffekte besonders ungünstig aus; währungsbereinigt erwirtschaftete Wacker Neuson mit Baugeräten ein Umsatzplus von 5 %.


Im 3. Quartal konnte ein Anstieg bei der Profitabilität erzielt werden, indem das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 21 % auf 41,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr anstieg. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 14,9 % (Q3 2012: 13,4 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 26,5 Mio. Euro (Q3 2012: 20,1 Mio. Euro).


Deutliches Umsatzplus in den ersten neun Monaten 2013


Im 1. Quartal 2013 hatten die ungünstige Witterung auf der Nordhalbkugel und die Unsicherheiten auf den europäischen Märkten noch zu verzögerter Bautätigkeit geführt, was den Konzernumsatz um 6 % zum Vorjahr reduziert hatte. Dass der Rückstand schnell aufgeholt werden konnte, zeigte das Umsatzplus zum Halbjahr von 5 % gegenüber dem Vorjahr. In den ersten neun Monaten 2013 stieg der Umsatz um 6 % auf 862,4 Mio. Euro, ein neuer Höchststand für den Konzern.


Die Auswirkungen des 1. Quartals machen sich im Neunmonatsergebnis bemerkbar: Das EBITDA stieg nur leicht auf 110,9 Mio. Euro (9M 2012: 110,3 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 12,9 % (9M 2012: 13,6 %). Das EBIT erreichte 66,9 Mio. Euro (9M 2012: 69,3 Mio. Euro) bei einer EBIT-Marge von 7,8 % (9M 2012: 8,5 %).


Gegenüber dem Halbjahr 2013 konnte die Nettoverschuldung auf 214 Mio. Euro gesenkt werden (Q2 2013: 255 Mio. Euro), der Verschuldungsgrad liegt mit 23 % unter dem Branchenschnitt. Da man 2013 weniger als im Vorjahr investierte, erwirtschaftete man in den ersten neun Monaten 2013 einen positiven Free Cashflow von 22 Mio. Euro.


Ausblick und Prognose für das Gesamtjahr 2013


»Die gegenwärtig positive Geschäftsentwicklung sollte sich erwartungsgemäß in den nächsten Wochen fortsetzen. Da Währungseffekte unseren Umsatz im dritten Quartal minderten, besteht Unsicherheit über das Ausmaß der im vierten Quartal zu erwartenden Auswirkungen von Währungsschwankungen. Wir gehen dennoch davon aus, für das Gesamtjahr unsere Prognose zu erreichen«, erläutert Peksaglam. Die Gesamtjahresprognose für 2013 mit einem Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro (2012: 1,09 Mrd. Euro) und einer EBITDA-Marge von über 13,0 Prozent (2012: 13,0 %) gilt unverändert.

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