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11. April 2017

Demopark 2017 – Unkrautbekämpfung mit Hitze und Stahl

Demopark 2017 – Unkrautbekämpfung mit Hitze und Stahl

Das Grün stört nicht nur die Optik, es erschwert auch die Reinigung von Flächen mit Kehrbesen bzw. -bürsten. Kommunen dürfen zur Beseitigung dabei aber nicht mehr zur chemischen Keule greifen: Laut Pflanzenschutzgesetz ist der Einsatz von Herbiziden auf allen Flächen, die nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, verboten. Daher sind andere Lösungen gefragt.

Ein gängiges Verfahren der Unkrautbekämpfung ist die mechanische Wildkrautbürste, die Unkräuter oberflächlich entfernt oder sogar herausreißt. Die Bürsten sind als Walze, meistens jedoch als Radialbürste erhältlich. Die Geräte gibt es als handgeführte Einzweckmaschinen oder als Anbaugerät für Einachs-Geräteträger, Mini-Bagger, Traktoren oder auch Radlader.

Eine Alternative zur mechanischen ist die thermische Unkrautbekämpfung. Sie ist bei allen Oberflächenbelägen bis auf Bitumen oder Kunststoff möglich. Zur thermischen Behandlung gibt es Geräte, die Dampf oder Heißwasser mit einer Temperatur bis 100 °C erzeugen. Bei beiden Verfahren stirbt das Unkraut nach wenigen Tagen ab, weil das Pflanzeneiweiß aufgrund der Hitzeeinwirkung gerinnt.

Daneben gibt es Infrarot- und Heißluftgeräte, die mit Wärmestrahlung arbeiten. Andere Modelle flammen das Unkraut ab, wobei weniger die Flamme, sondern allein die Hitzeeinwirkung ausreicht, um die Pflanzen absterben zu lassen.

Verschiedene Anbaugeräte zum Einsatz auf Gehwegen bis zu großen Plätzen können Besucher der Demopark live erleben. Auf dem über 25 ha großen Gelände zeigen viele Hersteller ihre Lösungen für die Wildkrautbekämpfung. Neben Anbaugeräten stellen sie auch verschiedene Trägerfahrzeuge – vom Einachser bis zum spezialisierten Kommunalgeräteträger mit über 200 PS – im Einsatz vor. Informationen zu dem Thema bietet auch der spezielle »Demopark-Kommunaltag« am 13. Juni.

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