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Britischer Premierminister eröffnet neues JCB-Werk

Cameron, der gerade eine Handelsmission nach Brasilien unternahm, besichtigte den über 32000 m2 großen Betrieb in Sorocaba City im Bundesstaat São Paulo. Er erhielt Einblick in den Ablauf der Produktion der Baggerlader, Raupenbagger, Radlader-Schaufeln, Teleskoplader und Verdichtungstechnik, die künftig in der Fabrik gefertigt werden sollen. JCB-Chairman Anthony Bamford und Carlos Hernandez, Managing-Director von JCB Brasilien, führten Cameron durch den Standort, wo er auch zahlreiche der 200 Fabrikmitarbeiter traf.


"Die Expansion von JCB in Brasilien zeigt, wie britische Unternehmen die Wachstumschancen nutzen und gleichzeitig neue Möglichkeiten in den JCB-Fabriken in Derbyshire und Wales schaffen können. Dies ist ein hervorragendes Beispiel für die technische Kompetenz unseres Landes und spiegelt wider, dass das Vereinigte Königreich in Innovation und Technologie weltweit führend ist", so der Premierminister. Bamford kommentierte in Brasilien: „Südamerika stellt für JCB eine enorme Wachstumschance dar und unsere Investition in ein neues Werk ist entscheidend für den weiteren Ausbau des Erfolgs, den wir bereits auf diesem wichtigen Markt haben. In Brasilien sind Infrastrukturverbesserungen in Höhe von rund 25 Mrd. Euro geplant. Mit diesem neuen Standort werden auch wir von dieser Entwicklung profitieren, einschließlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und den Olympischen Spielen 2016."


Die Investition dürfte nach Bamfords Einschätzung auch positive Auswirkungen auf die britische Wirtschaft haben, weil der brasilianische Betrieb bei vollständiger Auslastung jährlich Bauteile wie Motoren und Getriebe im Wert von rund 125 Mio. Euro aus Großbritannien einführen wird. Bei voller Kapazität können in dem neuen Werk, das zwei kleinere Werke in Sorocaba ersetzt, rund 10000 Maschinen pro Jahr produziert werden. Mit einem Wert von rund 77 Mio. Euro stellt der neue Standort die größte Einzelinvestition in der 67-jährigen Geschichte von JCB dar.


 

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