Gewinnung – Aufbereitung – Abbruch – Brechen und Sieben

Brecher-Transportprobleme in Eschwege gelöst

Heutzutage ist es wichtig, Anfragen aus dem Bereich Lohnbrechen, schnell und unkompliziert bedienen zu können. Lange Genehmigungsverfahren können dazu führen, dass sich Kunden einen anderen Auftragnehmer suchen, weil die Baustelle fertig werden muss. Dieser Herausforderung stellte sich Jörg Hiebenthal, der schon die Rubble-Master-Modelle RM80 Go und auch RM100 Go kannte, dem aber das Modell RM70 Go zu klein erschien. Ein Test sollte Klarheit liefern: Die erste Begeisterung zeigte sich schon bei der Anlieferung, da kein langes Genehmigungsverfahren nötig war. Der RM70 Go konnte schon am ersten Tag im Steinbruch getestet, anschließend auf den Tieflader aufgeladen und schnell auf den RC-Platz gebracht werden. Das bisherige Transportproblem war somit schon gelöst. Nun galt es, die Leistungsfrage zu beantworten – Kalkstein war auf 0 – 32 mm zu brechen. Rund 140 t/h schaffte der RM70 Go hier, selbst bei Schneefall und hoher Feuchtigkeit. Auch die Aufgabegröße von 500 mm konnte problemlos bewältigt werden, die Einlauföffnung von 760 x 600 mm nahm sämtliches Material auf.Als die Anlage noch im Recycling getestet wurde, nahm die Begeisterung nicht ab: Komplette Bordsteine, Beton mit Armierung und auch Asphalt, den der bisherige Backenbrecher nicht zu jeder Jahreszeit brechen konnte, wurden mit einer Leistung von rund 100 t/h gebrochen. Im Falle eines Verstopfers lässt sich per Prallwerk öffnendem Release-System das Problem entfernen.


Sobald die zur Standardausstattung gehörende Funkfernbedienung eingeschaltet ist, wechseln sämtliche Funktionen vom Bedienpult an der Anlage auf die Fernbedienung. Somit konnte der Baggerfahrer nun die Aufgabegeschwindigkeit dem wechselnden Material unmittelbar anpassen.


Der RM70 Go kann wie alle anderen Brecher aus dem Hause Rubble Master im Brechbetrieb vom Bagger aus verfahren werden. Umständliches Umsetzen entfällt somit für Betreiber der Produktreihe.Hiebenthal stellte sich nur noch die Frage nach der Qualität des Endprodukts: Bisher hatte das Unternehmen bei 75 % seiner Baustellen noch eine Siebanlage benötigt, wenn auch nur, um das anfallende Überkorn zu begrenzen, da sich 0 – 32 mm oder auch 0 – 45 mm besser einbauen lassen als ein 0 - 70 mm. Da neben den 19,5 t, die der RM70 Go auf die Waage bringt, auf Hiebenthals Tieflader noch Kapazitäten frei sind, boten sich als künftige Lösung das Siebmodul OS80 und das Überkornrückführband RFB80 an. Durch den Einsatz des leicht anzuhängenden Siebmoduls und der dazugehörigen Überkornrückführung kann Hiebenthal nun 100 % Endprodukt produzieren, ohne einen zweiten und teuren Transport einer Siebanlage.

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