Für das exakte Positionieren der schweren Scheiben wurde ein drehbarer Teleskopstapler des Typs »TSR 2670« eingesetzt. Dazu war die Maschine neben einer hydraulischen Seilwinde mit dem Vakuum-Glassauger »GS 600 W« ausgestattet. Die Bewegungen des Staplers wurden per Funkfernbedienung gesteuert, was eine besonders präzise und feinfühlige Positionierung der empfindlichen Glasscheiben ermöglichte. Mit einer Hubhöhe von 25,70 m und einer Tragkraft von bis zu 7 t konnte der Teleskopstapler die Glasplatten aus zentraler Position sicher handhaben, ohne dass ein Umsetzen der Maschine erforderlich war. Der verwendete Glassauger war mit vier Saugtellern konfiguriert und bot damit eine Tragfähigkeit von 300 kg. Das robuste Vakuumsystem des Glassaugers stellte sicher, dass die metergroßen Scheiben während des Hebens, Schwenkens und Einpassens stets stabil gehalten wurden. Jede Platte wurde sanft aus dem Transportgestell aufgenommen, in die Horizontale ausgerichtet, auf Arbeitshöhe gebracht und dann äußerst präzise in die vorgesehene Struktur eingesetzt.
Weitere Maschinen im Einsatz
Ergänzend kamen bei den Montagearbeiten eine Elektroscherenbühne vom Typ »SB 80 E« sowie die 16-m-Teleskopbühne »TB 160 D« zum Einsatz. Die Scherenbühne ermöglichte ein sicheres Arbeiten direkt an der Fassade und unterhalb der Vordachkonstruktion, während die Teleskoparbeitsbühne die erforderliche seitliche Reichweite bot, um Montagepunkte auch über die Dachkante hinweg zu erreichen. Der reibungslose Ablauf der Montage, so das Unternehmen, unterstreicht den Nutzen eines abgestimmten Zusammenspiels aus passender Technik und erfahrenem Bedienpersonal. Und genau das darf an dieser Stelle nicht unterschätzt werden. Zwar hat die Wahl der richtigen Maschinen und Geräte hohe Priorität, aber auch die Erfahrungswerte spielen eine entscheidende Rolle. Die Glasvordächer konnten innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens präzise montiert und termingerecht fertiggestellt werden.
»Alles aus einer Hand«
Seit seiner Gründung im Jahr 1994 hat sich das herstellerunabhängige Vermietungsunternehmen Beyer-Mietservice zu einem Anlaufpunkt der Branche entwickelt, der am Markt als zuverlässig und kompetent gilt. Zu Beginn wurden hauptsächlich noch Baumaschinen vermietet – heute umfasst die Mietflotte weit mehr als 8 000 Mietgeräte und -maschinen, die europaweit zur Vermietung zur Verfügung stehen. Das beinhaltet u. a. die hier bereits vorgestellten Arbeitsbühnen, reicht jedoch auch von Baggern, Radladern und Teleskopstaplern über Spezial-, Raupen- und Minikrane, Verdichtungsgeräte, Generatoren und Transportlösungen bis hin zu Elektrogeräten, Lagertechnik, Beleuchtung sowie mobile Tankstellen und Lichttechnik. Allerdings, und auch das gilt es an dieser Stelle zu erwähnen, setzt Beyer zusätzlich auf ein vielschichtiges Dienstleistungs- und Servicespektrum. Profitieren kann das Unternehmen sicherlich davon, dass es bundesweit vertreten ist, persönlich beraten kann und aufgrund der Unabhängigkeit auf einen großen Pool von Maschinen zurückgreifen kann, die von den namenhaften Herstellern stammen. Letztlich, und auch das lässt sich bei Beyer unterstreichen, fordert die Branche schnelle Reaktionszeiten und optimale Planungssicherheit.s