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Baumaschinenhersteller mit Kunststoff-Know-how überzeugt

Zu Beginn des Projekts stand der Hamm-Wunsch nach einem prozesssicheren Verfahren im Vordergrund. Neben der Einhaltung von Budget-, Qualitäts-, und Zeitvorgaben bestand die Herausforderung für das bereits 1945 in Remscheid gegründete Unternehmen PARAT auch in einem besonderen Produkt-Design, bestehend aus komplexen Geometrien und der Vorgabe der Mehrfarbigkeit (Kontrastfarbe). Mit langjähriger Erfahrung in der Baumaschinenbranche und dem breit angelegten Technologiespektrum, war PARAT für dieses Projekt perfekt aufgestellt. Das Unternehmen verfügt heute über Produktionsstätten in Neureichenau (Niederbayern, seit 1961), Rumänien (seit 1998) sowie Ungarn und Österreich (beide seit 2001).

Als Spezialist für hochwertige Kunststoffverkleidungen kombiniert PARAT erfolgreich Technologien für einen maximalen Kundennutzen. Der explizite Hamm-Wunsch nach der Technologie Long Fibre Injection (LFI) hatte bereits vorab ein Verfahren definiert. LFI setzt auf Glasfasern als Grundelement und eignet sich besonders für großflächige Strukturbauteile (maximale Formaufspannfläche 2 600 x 2 000 mm). Bereits seit 2004 ist die LFI-Technologie am PARAT-Standort Neureichenau vorhanden und mit mittlerweile über 150 000 Bauteilen jährlich ein Schwerpunkt des Anbieters.

Unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit sowie den Anforderungen identifizierte das PARAT-Projektteam die Kombination zweier Technologien (LFI/RIM – Reaction Injection Moulding) sowie zweier Oberflächen (Folie/IMC – In Mould Coating) als »Best Choice«. In partnerschaftlicher Entwicklungsarbeit unter Einhaltung der Gesamtbudgetkosten entstand anschließend ein produkt- und prozessoptimiertes Werkzeugkonzept.


Besondere Kombination

Die besondere Kombination von LFI und RIM (IMC) ermöglicht ein schlagfestes Bauteil mit hochwertiger Oberfläche bei gleichzeitiger Mehrfarbigkeit am Bauteil. »Die Vorteile der prozesssicheren PARAT-Technologien, sowie insbesondere deren Kombinationsmöglichkeiten stellen bei gleichbleibender Kostenstruktur auch hier einen klaren Wettbewerbsvorteil dar«, betont Martin Windpassinger, Mitglied der PARAT-Geschäftsleitung und Leiter Vertrieb Kunststofftechnik & Automobil. Im Rahmen des Projekts habe man ­zudem durch eine hochwertige UV-, korrosions- und kratzbeständige Class-A-Oberfläche überzeugt. »Unsere Erfahrung als ­Experte für Faserverbundbauteile und unsere vielfältigen Technologie- sowie Oberflächenlösungen tragen dazu bei, optimalste Ergebnisse mit spezifischen Technologien zu erzielen, um schwierigsten Herausforderungen von komplexen Bauteilen und damit verbundenen Kundenanforderungen gerecht zu werden«, so Windpassinger. Zu den PARAT-Referenzen in der Baumaschinenbranche zählen neben Hamm auch weitere namhafte internationale Baumaschinenhersteller wie beispielsweise Liebherr und Caterpillar.

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