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Auch bei der »Rallye Dakar 2014« mit Euro VI am Start gewesen

Neben dem hierzulande nur teilweise vermittelbaren Sport- und Spaßfaktor ist die zehntägige Dauerbelastung Anfang Januar jedoch auch für die Entwicklung von Interesse. Außentemperaturen von bis zu 50 °C und schwindelerregende Höhen von über 4 000 m sind nur ein Teil der Strapazen. Die Höchstgeschwindigkeit von bis zu 140 km/h erzeugt offroad an den Achsen und ungefederten Massen Vibrationen und Fahrbahnschläge bis zum Fünfzigfachen der Erdbeschleunigung. Noch bis zu 10 G treten am verwindungsoptimierten Rahmen aus hochfestem, mikrolegiertem Stahl auf. Und natürlich ebenso in den auf originalen Gummi-Elementen gelagerten Hauptkomponenten Motor, Getriebe, Kühlerpaket oder auch Fahrerhaus. Selbst die dreiköpfige Crew wird hier noch mit einem x-fachen ihres Körpergewichts in die Isri-Sitze gedrückt.


An die Motoren werden die größten Anforderungen gestellt. Alleine der Luftdruckunterschied zwischen Meereshöhe und den Andengipfeln stellt den Turbolader auf eine harte Probe. Das elektronisch geregelte Volllast-Bauteil liefert ­unter allen Bedingungen genügend hochreine »Pressluft«, um eine außer­gewöhnlich saubere Verbrennung zu gewährleisten. Zwei der vier Iveco-Trucks – darunter auch der im Gesamtklassement auf den zweiten Platz vorgefahrene von Gerard de Rooy – waren in diesem Jahr zudem mit der Euro-VI-Schadstoffnorm unterwegs. Dabei handelte es sich um leistungs- und drehmomentgesteigerte Cursor-13-Aggregate. Unter härteren Bedingungen kann man moderne Technik kaum testen, die bei Iveco serienmäßige SCR-only-Technologie ohne ­Abgasrückführung kam den gestellten Aufgaben entsprechend entgegen. Das Bild der abenteuerlich rauchenden Trucks soll zumindest im Fall Iveco endgültig der Vergangenheit angehören

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