Atlas GmbH Atlas GmbH stellt klar: »Wir sind da. Und wir arbeiten weiter!«

Der Baumaschinenhersteller Atlas mit Sitz in Ganderkesee befindet sich aktuell in einer Sanierung in Eigenverwaltung. Gegenüber dem bauMAGAZIN unterstreichen die Geschäftsführer Bob Litchev und Uri Toudjarov: »Wir stellen uns neu auf – geordnet und mit klarem Plan.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Atlas GmbH

Aufgrund zahlreicher, aber zum Teil unvollständiger Meldungen, die derzeit durch die Branche gehen, hat sich die Geschäftsleitung der Atlas GmbH dazu entschlossen, ein Statement abzugeben. Bob Litchev und Uri Toudjarov stellen klar: »In den vergangenen Tagen hören wir, dass viele Fragen und Gerüchte rund um Atlas im Umlauf sind. Das verstehen wir gut – schließlich geht es um Projekte, Zeitpläne und Vertrauen. Genau deshalb möchten wir offen sagen, wie die Lage ist: Die Atlas Group befindet sich aktuell in einer Sanierung in Eigenverwaltung. Das klingt formal, bedeutet aber vor allem eins: Wir stellen uns neu auf – geordnet und mit einem klaren Plan – und wir tun das bei laufendem Betrieb.« Bekannt wurde, dass das Amtsgericht Delmenhorst ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung angeordnet hatte. Dies sei deshalb möglich, weil Aussicht auf eine positive Sanierung bestehe und die Fortführung des Unternehmens für die Dauer des Verfahrens finanziell abgesichert sei. Die beiden Geschäftsführer ergänzen: »Was uns wichtig ist, direkt zu sagen: Wir sind da. Und wir arbeiten weiter! Produktion, Service, Ersatzteile und Vertrieb laufen wie gewohnt. Unsere Teams sind im Einsatz – in der Fertigung, im Ersatzteillager, im Service und in der Abwicklung. Ihre Anfragen und Bestellungen werden weiterhin zuverlässig bearbeitet, und die bekannten Ansprechpartner sind weiterhin erreichbar.« Tatsache bleibt, dass die Atlas GmbH als Traditionsunternehmen seit vielen Jahren am Markt vertreten ist und laut eigener Aussage insbesondere für zuverlässige Baumaschinen und für Partnerschaften steht, die halten. »Genau dieses Prinzip gilt auch jetzt: Wir tun alles dafür, dass Sie sich auch zukünftig auf Atlas und unsere Baumaschinen verlassen können – heute genauso wie morgen.« Genutzt haben die beiden Geschäftsführer die Gelegenheit auch, um klarzustellen, dass man für die vielen positiven Rückmeldungen und insbesondere für das Vertrauen sowie die langjährige Zusammenarbeit dankbar sei. Man möchte, so Bob Litchev und Uri Toudjarov, seine Kunden und die Branche weiterhin auf dem Laufenden halten. Der Umsatz der Atlas GmbH lag zuletzt bei rund 150 Mio. Euro. Nach bisherigem Informationsstand soll der traditionsreiche Hersteller, welcher seit über 100 Jahren in der Baumaschinenbranche vertreten ist, sorgfältig sowie zukunftsfähig saniert und damit erhalten werden. In den betroffenen Werken in Ganderkesee, Delmenhorst und Vechta seien rund 400 Mitarbeiter beschäftigt.


 

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