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Anbaugeräte mit Biss

Für die Arbeiten waren ein 25 t schwerer New-Holland-Raupenbagger vom Typ E235 SR mit Kurzheck und ein New Holland E265 in Standardbauweise mit einem Einsatzgewicht von über 28 t eingeplant. Beide Maschinen sind mit einem OilQuick-Schnellwechselsystem ausgestattet und verfügen mit einer Motorleistung von rund 150 PS bzw. 190 PS und einer modernen Hydraulik über alle Voraussetzungen für einen leistungsfähigen Geräteträger.

Nach eingehender Beratung mit Sebastian Nolting, Geschäftsführer bei NBM Böhrer, entschied sich Thomas Günther schließlich für die Anschaffung einer OSA-Abbruchschere des Modells MC24 mit Kombigebiss und eines OSA-Pulverisierers vom Typ RV20 mit Drehvorrichtung. Gehäuse und Komponenten beider Werkzeuge sind komplett aus Hardox und Weldox Hartstahl gefertigt und verfügen über verstärkte Drehmotoren mit Getriebeübersetzung, die auf härteste Einsätze ausgelegt sind. Ein Eilgangventil erlaubt dabei extrem schnelle Arbeitsspiele, während der Drehmotor durch ein Schockventil vor Schlägen geschützt wird. Ein besonderes Feature bei OSA ist das serienmäßige Sicherheitsventil, das eine Fehlbedienung wirksam verhindert. Die Zylinder sind durch ihre Bauweise vor Beschädigung geschützt und Zähne und Wendemesser lassen sich schnell austauschen. Bei der OSA MC24 stehen für unterschiedliche Einsätze sechs verschiedene Gebissvarianten zu Verfügung. Typisch für OSA ist zudem die dreifache Lagerung des Mittelbolzens, die auch bei harten Einsätzen eine lange Lebensdauer verspricht.

Sprengungen

Wie erwartet, stellte der Abbruch der ersten Brücke für die kraftvolle Kombination aus starkem Trägergerät und optimalem Anbauwerkzeug keine besondere Herausforderung dar. Bei der Brücke am Riedberg-Pass mit einer Brückenhöhe von ca. 6 m und Betonstärken bis zu 1,5 m war allerdings zusätzlich der Einsatz von Treibladungskartuschen und insgesamt sechs Sprengungen nötig, um das Material soweit zu lockern, dass die Reste problemlos mit Schere und Pulverisierer abgetragen und zerkleinert werden konnten. Durch die Verwendung der Treibladungen konnte insgesamt eine Zeitersparnis von rund 40 % erzielt werden. Bei der dritten Brücke war allerdings voller Einsatz gefordert. ­Eine Konstruktion, die nur von einer Seite zugänglich war, mit bis zu 1,5 m mächtigen Widerlagern und einer extrem starker Armierung stellte enorme Anforderungen an Menschen und Geräte. Wie sich zeigen sollte, verfügten die neuen OSA-Werkzeuge aber über den richtigen Biss, um auch mit dieser Aufgabe fertig zu werden.

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