Kraftvoll und trotzdem schonend reinigen
»Wir setzen zwei Heißwasser-Hochdruckreiniger in der Dampfstufe ein. So können wir den Stein bei niedrigem Druck von 0,5 bis 1 bar besonders schonend reinigen. Der Dampf löst den Schmutz durch die hohe Temperatur bei etwa 95 °C. Dadurch schützen wir die empfindliche Originalsubstanz des Gesteins. Ein schöner Nebeneffekt: Die Hitze tötet Sporen im Stein ab, was einen erneuten Bewuchs deutlich verzögert«, erklärt Thorsten Möwes, verantwortlicher Reinigungsexperte von Kärcher. Das Reinigungsteam ist zu zweit und benötigt für die Fassade, Treppen, Balustrade und Säule voraussichtlich bis zu zwei Wochen.
»Die Reinigung der denkmalgeschützten Anlage im Rahmen des Kärcher-Kultursponsorings ist Teil der Sauberkeitsoffensive der Landeshauptstadt Stuttgart von Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper. Nach dem Marmorsaal soll im Herbst als zweites Objekt die historische Eisenbahnbrücke am Eingang zum Wilhelmsplatz in Bad Cannstatt folgen, die an die Eingemeindung von Cannstatt im Jahr 1905 erinnert«, sagt Susanne Kaufmann, Sprecherin von Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper.
Das Kultursponsoring von Kärcher
Der Reinigungsgerätehersteller Kärcher hat im Rahmen seines Kultursponsoringprogramms seit 1980 weltweit über 300 Denkmäler restauratorisch gereinigt. Dazu zählen die Kolonnaden des Petersplatzes in Rom, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die über 3 300 Jahre alten Memnonkolosse im oberägyptischen Luxor, die Hufeisentreppe des Schlosses von Fontainebleau und der antike Obelisk auf der Place de la Concorde in Paris. Die Reinigungen finden stets in enger Zusammenarbeit mit Denkmalschützern, Restauratoren und Kunsthistorikern statt.