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100-Mio.-Investition in neue Lackiererei

Die ersten Fahrerhäuser sollen die 25 000 m2 große Lackiererei im ersten Halbjahr 2017 verlassen. 1966 eröffnete DAF sein Werk in Westerlo, wo seit den frühen 1970er-Jahren neben Fahrerhäusern auch Achsen für DAF-Fahrzeuge hergestellt werden. Die aktuell 2 150 Personen zählende Belegschaft produziert rund 500 Achsen und 200 Fahrerhäuser pro Tag für die schweren und mittelschweren Lkw, die in Eindhoven (Niederlande) und Leyland (Großbritannien) vom Band laufen.

DAF erwartet, dass in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Lkw in Europa weiter wachsen wird und will seinen Marktanteil in der Klasse der schweren Lkw von aktuell 14,8 % auf 20 % steigern. Zusätzlich will das Unternehmen seinen Erfolg auf Länder außerhalb Europas ausdehnen. Um dieses Ziel in den kommenden Jahren zu erreichen, entsteht in Belgien eine neue Lackiererei. Die Investition hat ein 50 %-iges Wachstum der Produktionskapazität des Fahrerhauswerks zur Folge.

Die neue Lackiererei ist 144 m lang, 58 m breit und 26 m hoch und erstreckt sich über drei Stockwerke. Neben Qualität und Effizienz stand beim Entwurf der neuen Lackiererei vor allem der geringstmögliche Effekt auf die Umwelt im Mittelpunkt. Um dies zu erreichen wurden viele innovative Lösungen angewendet, einschließlich einer speziellen Methode, mit der der unvermeidliche »Farbnebel« beim Lackieren reduziert und aufgefangen wird.

DAF-Präsident Harrie Schippers: »Die neue Lackiererei muss unseren Plänen, sowohl innerhalb als auch außerhalb von Europa zu wachsen, gerecht werden. Die Investition von 100 Mio. Euro in eine neue Lackiererei ist auch eine gute Nachricht für die mehr als 2 000 DAF-Mitarbeiter in Westerlo. DAF zeigt sich sehr zuversichtlich, was die Zukunft des Werks in Belgien angeht.«

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