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Zeppelin Konzern konnte im Geschäftsjahr 2014 trotz ­Auswirkungen der Ukraine-Krise ein gutes Ergebnis erzielen

Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts haben, wie Zeppelin mitteilt, die Geschäftstätigkeit in Russland und der Ukraine wegen territorial gebundener Händler­verträge deutlich negativ beeinflusst. Der Umsatzrückgang fiel bei der Geschäftseinheit Baumaschinen CIS am deutlichsten aus. Dank stabilem Servicegeschäft sowie gutem Kosten- und Risikomanagement habe die Geschäftseinheit dennoch ein ansprechendes Ergebnis erzielen können.

Die Einheiten Power Systems und Rental mussten in den genannten Ländern ebenfalls Rückgänge hinnehmen. Während der Bereich Rental dies beispielsweise durch eine gute Entwicklung in Zentraleuropa ausgleichen konnte, verzeichnete Power Systems bei einer sonst stabilen Geschäftsentwicklung leichte Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis. Die Entwicklung der Geschäfts­einheit Baumaschinen EU wird als »sehr positiv« beschrieben. Die Ausrichtung auf Stabilität und Steigerung der Leistungsfähigkeit habe den Erfolg gesichert.Die 2013 begonnene Restrukturierung des Anlagenbaus wurde weitestgehend abgeschlossen. Operativ konnte der Bereich wieder ein positives Ergebnis erzielen. »Der Zeppelin-Konzern konnte trotz eines schwierigen Marktumfelds im Jahr 2014 seine Markt­position weiter aus­bauen und das Ergebnis vor Steuern steigern. Strategisch ist es uns gelungen, einzelne Geschäftsfelder weiterzuent­wickeln und damit den negativen Einfluss der Krisen­regionen merklich zu mildern«, erklärt Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH. Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin GmbH, ergänzt: »Ins­gesamt sicherten unsere Diversifikation sowie konservative Finanzierungs- und Risiko­politik die Stabilität und Ertragskraft des Unternehmens in einem schwierigen und unsicheren wirtschaftlichen und geo­politischen Umfeld. Per Saldo hat sich der Zeppelin-Konzern in einem höchst volatilen Jahr 2014 hervorragend geschlagen.«


Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Russland und der Ukraine rechnet der Konzern für 2015 nicht mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in diesen Ländern und geht von einem weiteren Rückgang des Geschäfts­volumens aus. Mit einer positiven Ent­wick­lung wird in Europa im Bereich Bau­maschinen und im Energiesektor gerechnet. Investitionsnotwendigkeiten in Infrastruktur und der Handlungsdruck seitens der Regierungen sollten diese Erwartung stützen. Das kurzfristige Miet­geschäft in Russland soll in die bestehende Vertriebs- und Serviceorganisation integriert werden.

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