Umfassend beraten: »Für uns war das eine tolle Gelegenheit, uns als kompetenten Partner vorzustellen und dem Kunden alles aus einer Hand zu bieten«, erläutert Christian Englert. So hat der Verkäufer der Zeppelin-Niederlassung Erlangen Matthias Sowada von der Zeppelin-Einsatz-und Projektberatung mit ins Boot genommen, um die ideale Maschine für den Steinbruch zu finden sowie die Prozesse und Fahrwege zu verbessern. Die Schotterwerke Hochrein bauen in Oberthulba Muschelkalk ab und produzieren daraus Mineralgemische sowie Zuschlagstoffe für die Beton- und Asphaltindustrie. Die Wahl fiel auf einen Cat-Muldenkipper »775«, der mit 68 t Nutzlast und 42,2 m3 Muldenvolumen rund 25 Prozent mehr Kapazität als die zuvor eingesetzte Maschine besitzt.
Mehr Laden, mehr Leistung
»Gerade vor dem Hintergrund, dass unsere weiter entfernten Vortriebsbereiche aktuell nur über steile Rampen zu erreichen sind, machen sich das größere Ladevolumen und der stärkere Motor unmittelbar bemerkbar«, erklärt Hochrein-Betriebsleiter André Emmel die Vorteile. Besonders positiv zu Buche schlage dabei, dass das Produktivitätsplus mit einer deutlichen Verringerung des Kraftstoffverbrauchs einhergeht. »Beeindruckend ist die starke Performance an den Steigungen bei gleichzeitig niedrigerem Verbrauch. Wir benötigen knapp 6 l weniger Diesel in der Stunde als mit dem Vorgängermodell«, verweist der Betriebsleiter auf die Leistungsbilanz.
Robust aufgebaut
Für ein deutliches Plus an Sicherheit sorge der Automatikretarder, der sich insbesondere auf Gefällstrecken auszahlt. Überzeugen kann darüber hinaus der robuste Muldenkörper aus hochfestem Stahl. Eigenschaften, die auch den Muldenfahrer Hubert Warmuth beeindruckten. Die anfängliche Skepsis gegenüber dem Neuzugang konnte schnell ausgeräumt werden, nicht zuletzt wegen der komfortablen, schallgedämmten Überdruckkabine mit Klimaanlage sowie der intuitiven und einfachen Bedienung des Muldenkippers, wie das Unternehmen sagt. Dabei hat sich im Rahmen der Einsatzberatung für Nadine Hochrein noch ein weiterer Aspekt ergeben. So wurde das Vorhaben der Firmenchefin bekräftigt, ein angrenzendes, bislang nicht zum Betrieb gehörendes Abbaugebiet zu integrieren. Die derzeit notwendige Umfahrung verlängert den Fahrweg spürbar und sorgt für längere Umlaufzeiten, so die eindeutige Einschätzung. »Wir liebäugeln schon länger mit dieser Idee. Eine Einbindung dieses Areals würde also nicht nur für uns logistische Vorteile bringen, sondern zusätzliche positive Umwelteffekte erzielen«, so Nadine Hochrein. »Für unser Unternehmen war die Mulde die erste Cat-Baumaschine«, so Firmenchefin Nadine Hochrein. Doch es sollten schnell noch weitere folgen, berichtet die Firmenchefin. Auch wurde der passende Hydraulikbagger »390F« über den Bereich Gebrauchtmaschinen bestellt, ebenso wurde als leistungsstarke Transportmaschine ein gebrauchter Cat-Kompaktradlader »908M« auf den Hof gestellt.d