Ein entscheidender Hebel für besseres Flottenmanagement liegt laut Webfleet in der intelligenten Verknüpfung von Daten und KI-gestützten Analysen. Mit zunehmender Digitalisierung entsteht in vielen Betrieben eine regelrechte Datenflut, weil zu viele uneinheitliche Systeme oft neben- statt miteinander arbeiten. Die Integration aller relevanten Informationen und eine einheitliche Darstellung der Betriebsabläufe haben daher oberste Priorität. Je benutzerfreundlicher und stärker automatisiert diese Technologien werden, desto größer wird die Rolle sein, die KI im Arbeitsalltag spielt. Sie soll Rohdaten richtig gewichten und konkrete Handlungsschritte ableiten. Diese reichen von der Routenplanung über die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bis hin zu Kostenanalysen und Prognosen zum Fahrzeugzustand.
Motorisierte und nicht motorisierte Assets
Ein weiterer wichtiger Bereich betrifft das Management komplexer Logistikvorgänge. Auflieger, Container sowie motorisierte und nicht motorisierte Assets machen inzwischen einen nicht unerheblichen Anteil der Investitionen aus. Betreiber benötigen präzise Informationen darüber, wo sich ihre Einheiten befinden, wie sie genutzt werden und welche Stehzeiten sie während des gesamten Transportwegs aufweisen. Branchenprognosen gehen von einem anhaltenden zweistelligen Wachstum in diesem Segment aus.
Regulatorik als zusätzlicher Treiber
Gesetzliche Vorgaben beschleunigen Veränderungen: Ab Juli gelten die EU-Regeln zu Lenk- und Ruhezeiten auch für leichte Nutzfahrzeuge über 2,5 t im grenzüberschreitenden Verkehr. Webfleet geht davon aus, dass dies zu einer verstärkten Nutzung digitaler Tachografen-Management-Tools über die traditionellen schweren Lkw-Flotten hinaus führen wird. Unternehmen können damit die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, ohne zusätzlichen administrativen Aufwand zu haben. Die Elektrifizierung des gewerblichen Verkehrs nimmt europaweit durch klarere regulatorische Rahmenbedingungen und durch ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele Fahrt auf. Trotz all dieser Trends und Entwicklungen bleibt der Kostendruck nach Ansicht von Webfleet das beherrschende Thema im Flottenmanagement. Steigende Ausgaben zwingen Unternehmen dazu, den Einsatz ihrer Fahrzeuge genau zu analysieren.