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Umsatz 2013 auf Vorjahresniveau

Im Bereich Baumaschinen und Mining lag der Umsatz bei 5,6304 Mrd. Euro, was einem Rückgang um 4,1 % ent­spricht. Am Gesamtumsatz der Firmengruppe machten diese Erlöse etwas weniger als zwei Drittel aus. Zum Bereich Baumaschinen und Mining zählt die Firmengruppe Liebherr ihre Sparten Erdbewegung, Fahrzeugkrane, Turm­drehkrane, Betontechnik und Mining.

Der Umsatz der Sparte Erdbewegung betrug 1,8847 Mrd. Euro und liegt um 8,4 % unter dem Vorjahr. Rückläufig entwickelte sich auch die Sparte Mining. Nach Wachstum im Jahr 2012 sank der mit Großhydraulikbaggern und Mining-Trucks erzielte Umsatz im vergangenen Jahr um 19,4 % und lag bei 1,0417 Mrd. €. Diese Entwicklung ging mit dem negativen Verlauf in der weltweiten Gewinnungsindustrie einher. Mit Fahrzeugkranen erzielte Liebherr wie im Vorjahr einen Zuwachs: Der Umsatz stieg um 7,1 % auf 2,0778 Mrd. Euro. Einen besonders erfreulichen Zu­wachs erreichte die Sparte Turmdrehkrane. Der Umsatz stieg hier um 10,4 % auf 395,5 Mio. Euro. Eine positive Entwicklung verzeichnete auch die Sparte Betontechnik, der Umsatz erhöhte sich hier um 4,2 % auf 230,7 Mio. Euro.

Außerhalb des Bereiches Baumaschinen und Mining wurde ein Zuwachs von 3,5 % auf 3,3332 Mrd. Euro erzielt. Dazu zählen die Sparten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Werkzeugmaschinen und Automationssysteme, Hausgeräte sowie die Sonstigen Erzeugnisse und Leistungen einschließlich der Sparte Komponenten.

Umsatzentwicklung nach Absatzregionen


Nach einem positiven Vorjahresverlauf entwickelten sich die Umsätze im Jahr 2013 je nach Absatzregion unterschiedlich. Die zehn größten Absatzmärkte der Firmengruppe waren Deutschland, die USA, Australien, Russland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, die Niederlande, Brasilien und Südafrika. In Westeuropa konnte die Firmengruppe ihren Umsatz um 4,8 % auf 4,1575 Mrd. Euro steigern. In Deutschland, dem insgesamt größten Markt der Firmengruppe, entwickelte sich der Umsatz überdurchschnittlich positiv. In Osteuropa ging der Umsatz um 13,2 % zurück und lag bei 914,1 Mio. Euro. Dies führt Liebherr vor allem auf die rückläufige Entwicklung in Russland zurück. Im Nahen und Mittleren Osten erwirtschaftete Liebherr einen Umsatz von 306,5 Mio. Euro, was im Vergleich zum Vorjahreswert einer Veränderung um – 0,5 % entspricht. Deutliche Steigerungen wurden in Saudi-Arabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten realisiert. In Amerika konnte die Firmengruppe nicht an die positive Entwicklung des Vorjahres anknüpfen. Der dort erwirtschaftete Umsatz lag bei 1,4703 Mrd. Euro und ging damit um 1,9 % zurück. In den USA waren die Erlöse rückläufig.

Auf dem afrikanischen Kontinent erreichte der Umsatz nach einem positiven Jahresverlauf insgesamt 606 Mio. Euro, die Firmengruppe verzeichnete damit eine Steigerung um 2,4 %. Nach einer Aufwärtsbewegung im Vorjahr musste die Firmengruppe 2013 in der Region Fernost/Australien einen Rückgang hinnehmen. Der Umsatz in dieser Region betrug 1,5092 Mio. Euro und lag damit um 9,7 % unter dem Vorjahreswert.

Ertrag und Beschäftigtenzahl


Der Konzernabschluss der Liebherr-International AG in Bulle (Schweiz) weist für 2013 ein Jahresergebnis in Höhe von 364,1 Mio. € aus. Im Vergleich ist das Jahresergebnis damit um 34 % gesunken. Ein bedeutender Effekt ergab sich aus der Entwicklung der Währungskurse, insbesondere in den Schwellenländern. Die Beschäftigtenzahl der Firmengruppe hat im Jahr 2013 um 4 % auf weltweit 39 424 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugenommen. Bei den deutschen Gesellschaften erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten auf 16 265 Mitarbeiter.

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