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Superlift Bauaufzüge sichern Transport an der Fleher Brücke

Seit über 40 Jahren verbindet die Fleher Brücke die linksrheinische Region mit dem Düsseldorfer Süden. Zwischen Neuss und Düsseldorf führt die Autobahnbrücke die Bundesautobahn A46 auf einer 1.165 m langen Fahrbahn über den Rhein. Als Schrägseilbrücke hält sie in Deutschland gleich zwei Rekorde - mit einer Spannweite von 368 m über den Rhein übertrifft sie alle Brücken ihrer Art und der massive Brückenpylon in Stahlbetonbauweise ist mit einer Höhe von 145 m unübertroffen. Allerdings weist die Fleher Brücke altersbedingt Korrosionsschäden auf, die umfangreiche Betonsanierungsarbeiten am Brückenpfeiler erfordern. Die Sanierungsarbeiten starteten bereits im Mai 2016 und dauern voraussichtlich noch bis Ende 2017 an.


Mit der Baustelleneinrichtung, der Errichtung eines 1.400 m² großen Stahlbau-Schutzdaches über die Autobahn und mit der Einrüstung des Brückenpylons wurde die Firma Teupe & Söhne Gerüstbau GmbH aus Stadtlohn beauftragt. Insgesamt kamen mehr als 180 t Stahl und 60 t Holzbohlen zum Einsatz. Die Einhausung der Rüstung erfolgte durch die Firma RK-Planen Robert Kröger GmbH. Um Material und Personen auf die drei Plattformen des Gerüsts zu transportieren, installierte Teupe vier Bauaufzüge der Böcker Maschinenwerke GmbH aus Werne. Für die Beförderung auf die unterste Plattform des Gerüsts kommt die Transportbühne Superlift MX 2024 zum Einsatz. Zwei weitere Superlift MX 2024 Bauaufzüge übernehmen den Transport bis zur oberen Plattform, während ein Aufzug des Modells Superlift MX 324 Material und Personen bis zum Pylonkopf bringt. Der kompakte Superlift MX 324 spielt seine Stärken insbesondere beim Einsatz auf engen Baustellen aus. Ausgestattet mit einem kraftvollen Motor befördert er auf kleinstem Raum bis zu 300 kg Material oder 3 Personen.

Die gesamte Baureihe Superlift MX überzeugt durch ihre modulare Bauweise der Transportbühnen und ist somit auf verschiedenen Baustellen flexibel einsetzbar. Besonders komfortabel wird der MX 2024 unter anderem durch die Nutzung als Durchladebühne mit einer möglichen Länge von bis zu 5,10 m. Alternativ ausgelegt als Querbühne kann der Aufzug um weitere Module bis zu einer maximalen Breite von 4,50 m ergänzt werden. So befördert er bis zu 2.000 kg Material oder bis zu 12 Personen. Bei der Ansteuerung der Ladestellen via Schalterkulissen stoppt die Lastbühne präzise an jeder Plattform, so dass über die ebene Fläche ein reibungsloses Be- und Entladen erfolgen kann. Davon profitierte das Bauteam beim Aufbau des schräg stehenden rund 80 m hohen Gerüsts.

Weitere Informationen auf www.boecker.de

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