Straßenbau – Tiefbau

Quartett feiert Weltpremiere

Nach der Voreinführung erster HX-Modelle der neuen Generation mit Abgasnorm Stage-IV-Motoren auf der Intermat im Vorjahr habe man Rückmeldungen vom Markt erhalten, dass die neue Serie noch besser ankomme als erwartet, so Alain Worp, Sales Director Construction Equipment bei Hyundai Heavy Industries Europe. »Dank exzellentem Fahrerkomfort, hoher Qualität und langlebigen, sparsameren Motoren von führenden Motorenherstellern sowie zahlreichen hochangesagten Neuerungen wird unsere neue HX-Serie von einem anspruchsvollen europäischen Markt gut aufgenommen. Wir sehen der Einführung unserer neuesten Modelle anlässlich der Bauma 2016 mit großer Zuversicht entgegen und sind überzeugt, dass Hyundai-Bagger als hochwertige und langlebige Maschinen gewertet werden. Der Ausbau von Marktanteil und Markenbekanntheit in diesem wettbewerbsintensiven Branchensegment wird weitergehen«, sagt Alain Worp, Sales Director Construction Equipment bei Hyundai Heavy Industries Europe.


Erweiterte Instrumententafel

Zu den wichtigsten Innovationen der neuen HX- und HW-Serie gehört der neue 8"-Touchscreen-Monitor – die Anzeige ist einem Smartphone nachempfunden und 30 % größer als bei den Vormodellen. Das Display ist leicht ablesbar, und die Hauptansicht des Bildschirms kann vom Bediener nach Belieben konfiguriert werden. Die Bildschirmbedienung erfolgt durch Berührung und/oder mit dem neuen Haptik-Controller. Per Bluetooth-Verbindung mit dem Radio der Maschine lässt sich ein Mobiltelefon vernetzen.


Kraftstoffeffizienz

Eine Eco-Anzeige unterstützt den wirtschaftlichen Betrieb der neuen HX- und HW-Modelle. ­Anzeigepegel und Farbe geben das Motordrehmoment und die Kraftstoffeffizienz auf dem Touch­screen-Monitor wieder. Außerdem zeigt das Instrument aktuelle Kraftstoffverbrauchswerte wie Durchschnittsverbrauch und Gesamtverbrauch an. Die Baureihe verspricht – verglichen mit der 9A-Maschinenreihe von Hyundai – je nach Einsatzart Kraftstoffeinsparungen zwischen 6 % und 12 %. Einstellbar ist auch der Kraftstoffverbrauch pro Stunde und Tag.

Die HX- und HW-Bagger stellen im Leerlauf ihren Motor ab, damit nicht unnötig Kraftstoff verbraucht und Abgase produziert werden. Die Betriebsart und die Zeit, die der Motor »leer« läuft, sind vom Fahrer je nach den Arbeitsbedingungen einstellbar, was wiederum die Effizienz erhöht.

Die IPC (Intelligent Power Control) steuert die Maschinenleistung intelligent je nach den Arbeitsbedingungen. Der Modus ist vom Fahrer wählbar und wird am Monitor angezeigt. Im Aushubmodus lässt sich die Pumpenleistung intelligent beeinflussen, um Kraftstoff zu sparen.

Die neue elektronische Lüfterkupplung wirkt hocheffizient und kraftstoffsparend. Für den Betrieb eines Hydraulikhammers steht ein Eco-Hammermodus mit Summenschaltung von zwei Hydraulikpumpen zur Verfügung.


Volumenstrom- und Druckeinstellungen für Anbaugeräte

Die neuen Maschinen können bis zu zehn Hammer- und zehn Brechereinstellungen bieten. Durch direktes Verbinden des Zylinderkopf- und/oder Stangenendes mit dem Hydraulikbehälter kann der Ausleger frei schwimmen. Mit einer Powerboost-Taste ist die Schwimmfunktion übersteuerbar. Weitere neue Optionen sind: Schwenkfeinsteuerung, die den Schwenkvorgang sanfter und mit minimaler Stoßbelastung anhält, und eine vom Bediener gesteuerte Schwenksperre, die das Schwenk-Vorsteuersignal unterbricht. Ebenfalls wahlweise gibt es ein Geradausfahrpedal, das den Fahrer beim Zurücklegen längerer Strecken entlastet. Statt beide Pedale rechts und links niederzuhalten, fährt der Bediener die Maschine mit nur einem Pedal.


Verbesserte Zykluszeiten

Die HX-Serie unterstützt eine höhere Produktivität auf der Baustelle durch schnellere Arbeitstakte. Beim Lkw-Beladen ist sie bis zu 5 %, beim Einebnen bis zu 4 % schneller als die 9A-Serie. Zum Einebnen kann bei der HX-Serie der Ausleger schwimmend gesteuert und nur mit dem Stiel gearbeitet werden, wodurch sich diese Arbeit effizient und stabil auch unter hoher Last ausführen lässt.

Zu den neuen Sicherheitseinrichtungen gehört das AAVM-System von Hyundai, das dem Fahrer bei der Arbeit eine virtuelle 360°-Rundumsicht gewährt – angezeigt an dem 8"-Armaturentafel-Monitor. Das System besteht aus einem AVM-System für den 360°-Blick um die Maschine und einem IMOD (Intelligent Moving Object Detection)-System, das Objekte erkennt, die sich im Arbeitsumkreis der Maschine bewegen, und den Fahrer warnt.

Die Maschinen verfügen außerdem über das von HHIE entwickelte Fernmanagementsystem Hi-Mate. Die Technologie arbeitet satellitengestützt und bietet Service- und Produktunterstützung. Der Nutzer hat aus der Ferne per Knopfdruck Zugriff auf Informationen wie Maschinenleistung, Diagnosedaten und Maschinenstandort. Es kann gar ein virtueller »Geo-Fence« programmiert werden – der Zaun verhindert, dass die Maschine einen bestimmten Bereich verlässt.

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