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Österreichischer Maschinenhersteller meldet Insolvenz an

Nach einem konstanten und gesunden Wachstum und sehr guten Ergebnissen habe man, so das Unternehmen, Ende 2007 eine Großinvestition in Produktionshallen und maschinelle Ausstattung entschieden. Der Baustart erfolgte Anfang 2008 und die Investitionen wurden überwiegend im Herbst 2008 fertiggestellt. Im Oktober 2008 wurde das Unternehmen von der Finanz- und Wirtschaftskrise erfasst. Bei der Erweiterung des ERP-Systems um die Lagerwirtschaft sei es zu schwerwiegenden Fehlern gekommen, in deren Folge die Preisfindung zu zu niedrigen Preisen geführt habe. Das Unternehmen beschäftigte zuletzt 93 Mitarbeiter. Dem Vernehmen nach wird eine Betriebsfortführung ohne Personalabbau angestrebt. Wie österreichische Gläubigerschutzverbände berichten, soll den 65 Gläubigern nach Annahme eines Sanierungsplans eine Mindestquote von mindestens 20% binnen zwei Jahren angeboten werden. Im Zusammenhang mit einer angestrebten Fortführung des Unternehmens setzte man bereits auf eine Sortimentsbereinigung auf Basis durchgeführter Analysen.

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