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Nach erstem Halbjahr Wachstumskurs bestätigt – Mietflotte steigert Dienstleistungsumsätze

Das Unternehmen reagiere auf die positive Entwicklung mit einer Flexibilisierung der Produktion und einem »punktuellen Insourcing« von Produktionsabläufen, wie CEO Jan Willem Jongert Ende Juli bekannt gab. Mit 290 Mio. Euro wird die Schwarzmüller-Gruppe ihren Umsatz um rund 18 Mio. Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014 neuerlich steigern. Damit zeichnet sich seit 2012 ein Umsatzwachstum von 27 % in drei Geschäftsjahren ab. Gleichzeitig erwartet Jongert für das laufende Geschäftsjahr auch einen stabilen Ertrag. »Wir gehen beim derzeitigen Verlauf des Geschäftsjahres davon aus, dass wir eine EBIT-Marge von 2 % erreichen werden«, macht der CEO erstmals auch präzise Aussagen zur Ertragsqualität der Gruppe. Die Umsatz­steigerung geht laut Jongert auf eine Verschiebung der Produktsegmente zurück. Es wurden vermehrt komplexe Fahrzeuge wie Kipper und Schubbodenfahrzeuge verkauft, dabei war wiederum der Aluminiumbau besonders stark gefragt. »Diese Entwicklung liegt genau auf dem von uns geplanten Weg, die Wert­schöpfung pro Fahrzeug zu erhöhen. Wir wollen uns als Premiumhersteller mit einer breiten Produktpalette nicht im Standardbereich mit seinem extremen Preiskampf aufreiben«, betonte Jongert. Der Auftrags­bestand ist mit mehr als 90 Mio. Euro der höchste in der Unternehmensgeschichte.

Die Wachstumsquote 2015 wird aus heutiger Sicht mit rund 7 % schwächer sein als 2013 (16 %). Jongert führt diese Entwicklung auf einen Produktionsengpass in den ersten beiden Monaten 2015 bei den stark nachgefragten Fahrzeugen zurück. Weiterhin im Aufwind befindet sich das strategische Miet-Geschäftsfeld. Hier laufe 2015 vor allem der Ausbau der Mietflotte optimal und würden zweistellige Wachstumsergebnisse erwartet. Schwarzmüller bleibe hier seinem Premiumanspruch treu: Nicht die Standardfahrzeuge würden ver­mietet, sondern komplexe und damit anspruchsvolle Fahrzeuge, die als Mietfahrzeuge Auftragsspitzen abdecken helfen.

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