Internationale Bauleistung mit 32 Milliarden Euro auf Rekordniveau

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»Die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen deutsche Bauleistungen im Aus­land auf Grund der hohen Ingenieurkompe­tenz stark nachgefragt werden«, kommentierte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, die jüngste Auslandsbaustatistik seines Verbandes.


Wie schon in den Vorjahren schlugen in erster Linie die Auftragseingänge in Australien und den USA sowie Kanada zu Buche, die zusammen genommen für rund 85 % der internationalen Auftragseingänge zeichneten. Im Vergleich zu 2011 konnte das Auftragsvolumen aus den USA um 46 % auf 9,6 Mrd. Euro gesteigert werden. Die Auftragseingänge aus Australien zogen um ein Viertel auf 18,4 Mrd. Euro an. Darüber hinaus verbesserte sich auch das Auslandsgeschäft in Lateinamerika um 75 % auf 861 Mio. Euro. Der größte Anteil entfiel dabei auf den Baumarkt in Brasilien.


Demgegenüber gingen die Auftragseingänge in den übrigen Erdteilen – in unterschiedlichem Ausmaß – zurück. Dabei blieb der europäische Baumarkt zwar mit einem Auftragsvolumen von 2,8 Mrd. Euro erneut führend, aber vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise sanken die Orders um rund 740 Mio. Euro. Die größten Auftragsvolumina wurden in Polen, Österreich, Tschechien und Großbritannien akquiriert. Das Ordervolumen aus Asien blieb mit rund 690 Mio. Euro deutlich unter der Milliardenschwelle. Das bedeutet ein Minus von 450 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Im Blickfeld standen neben den Baumärkten in der Golfregion auch Hongkong und Malaysia. Auch das Auslandsgeschäft in Afrika sank auf Grund des Geschäftsrückgangs in Nordafrika um etwa 30 % auf 460 Mio. Euro.