Aktuelles GaLaBau – Kommunaltechnik

Hesse: Vielgefragter Multifunktionsradlader auf der Nürnberger Burg

Die Nürnberger Burg war im Mittelalter eine der bedeutendsten Kaiserpfalzen des Heiligen Römischen Reichs. Das Wahrzeichen Nürnbergs gehört heute zu den bekanntesten erhaltenen Anlagen Süddeutschlands. Die gut erhaltene Anlage wird heute auch mit einem Hesse-Miniradlader des Typs KM180 Teleskop gepflegt.

Auf der Kaiserburg in Nürnberg wird seit 2015 auf das Hesse-Konzept gesetzt. Der Radlader bietet viele Sonderoptionen, mit denen die Maschine individuell konfiguriert wurde, beispielsweise eine professionelle Komfortkabine mit integrierter Sitzheizung. Mit einer guten Rundumsicht und dem kurzen Hecküberhang der Maschine wird das Fahren in den engen Gassen zum einer eher leichteren Spiel. Mit vier zusätzlichen Steuerkreisen kommt die 45 PS starke Maschine auch mit Anbaugeräten wie einem hydraulischen Salzstreuer klar, der an der 3-Punkt Heckhydraulik montiert ist und in Kombination mit der Frontkehrmaschine betrieben wird. Hier wurde der bereits vorhandene Salzstreuer eines bestehenden Kommunaltraktors verwendet. Mit diesem Konzept kann die Maschine gleichzeitig Kehren und Streuen. Mit einer hydraulischen Wiegeeinrichtung, die eine Kontrolllampe im Fahrercockpit beinhaltet, können die Fahrer eine voreingestellte Gewichtsangabe (Richtwert) der Ladung sehen, um das Überschreiten der Nutzlast des Transportanhängers zu vermeiden. Das System wird meist in der Kombination der Leichtgutschaufel verwendet, um im Sommer das Schnittgut der Mäharbeiten effizient auf die Transportanhänger verladen zu können.


Auch schwere Lasten sicher verfahren

Das Team auf der Burg setzt die 4-1-Schaufel oder die Palettengabel für die ständigen Renovierungsarbeiten der Anlage oder die anfallenden Transportaufgaben ein. Mit 1,4 t Kipplast werden selbst schwere Lasten im eingeschlagenen Zustand sicher verfahren. Auch ein Arbeitskorb für Arbeiten in der Höhe wird gerne verwendet. Mit dem Teleskophubarm des 2,2 t schweren Belgiers und dem angebauten Arbeitskorb wird eine Arbeitshöhe von rund 5 m erreicht, somit stellen die Baum- und Heckenpflege, Pflege der Blumenkästen und alltägliche Instandhaltungsarbeiten im Burggelände kein Problem mehr dar.    §

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