Gewinnung / Aufbereitung / Brechen / Sieben Themen

Flexibler und robuster Gewinnungs- und Recyclingprofi

Besonders bei der Gewinnung von grobem, schwerem Material braucht der Raupenbagger eine hohe Standfestigkeit, wirken doch beträchtliche Kräfte an Löffelstiel und Ausleger. Zudem müssen große Mengen Material im Löffel transportiert werden. Hinzu kommt, dass der Bagger bei solchen Einsätzen wie etwa bei Rückbauprojekten häufig auf unebenem Grund und rutschigem Material arbeitet. Der JS 360 von JCB bringt besonders für solch anspruchsvolle Anwendungen die nötige Stabilität mit, denn er ist mit einem robusten vollverschweißten Unterwagen in X-Rahmenbauweise ausgestattet. Für ein Plus an Sicherheit ist die gesamte Unterseite des Hauptrahmens durch eine besonders dicke Bodenplatte geschützt. Außerdem sind die Motoren mit massiven Abdeckungen ausgerüstet. Der JS 360 verfügt zusätzlich über ein Stabilitätsüberwachungssystem, das in kritischen Situationen optische und akustische Warnmeldungen ausgibt.


Flexibel dank anpassbarem Verstellausleger

Die Ausstattung des JS 360 – optional mit dem individuell anpassbaren Verstellausleger – prädestiniert den 36-Tonner besonders für Gewinnnungs- und Recyclingaufgaben bei beengten Platzverhältnissen. Dank des optional dreiteiligen Verstellauslegers kann der Maschinist besonders nah am Bagger arbeiten und hat den Löffel oder das entsprechende Anbaugerät ideal im Blick. Zudem kann der Maschinenführer den Raupenbagger noch näher an Gebäude, Container und Materialhaufen heranfahren. Insgesamt spricht für die Ausrüstung mit Verstellausleger, dass bessere Reichweiten, Überladehöhen und Grabtiefen möglich sind.

Zum Verstellausleger und den damit erweiterten Einsatzmöglichkeiten passt das zuschaltbare JCB-Dämpfungssystem »Cushion Control«: Besonders bei schnellen Arbeitsspielen und den daraus resultierenden Lastwechseln wird die Stoß­belastung automatisch deut­lich reduziert, das schützt die Maschine und erhöht den Bedienkomfort. Sechs weiche Gummilager sorgen zudem für eine geringe Geräusch- und Vibrationsentwicklung.Komfort und Sicherheit für den Maschinenführer

Wie immer hatten die JCB-Ingenieure bei der Entwicklung des JS 360 auch den Maschinenführer und dessen Sicherheit und Komfort im Blick: Die nach ergonomischen Gesichtspunkten designte Fahrerkabine ist gut geschützt und lässt sich optional mit ROPS- und FOPS-konformen Schutzgittern und Schutzdach ausrüsten. Großzügige Glasflächen sorgen für gute Sicht auf den Arbeitsbereich und besonders auf den Ausleger.

JCB-typisch sind die Bedienelemente für Antrieb und Hydraulik sowie der Bordcomputer für ein leichtes Zusammenspiel von Mensch und Maschine angeordnet. Ein verstellbarer und gefederter Komfortsitz mit justierbaren Arm- und Rückenlehnen schützt den Maschinisten vor Stößen und Erschütterungen.

Weitere Merkmale wie ein individuell verstellbares Frischluftgebläse und eine Heizung mit Defrosterdüse sorgen für ein angenehmes Bedienumfeld und freie Sicht auf den Arbeitsbereich.


Kraft für Hydraulik und Vortrieb

Das Herzstück innerhalb der massiv geschützten Karosserie ist ein durchzugsstarker Sechszylinder-Turbodiesel von Isuzu der Emissionsklasse Tier 4i mit 7,8 l Hubraum und einer Leistung von 281 PS. Das auf hohes Drehmoment bei geringer Drehzahl optimierte Aggregat versorgt den JS 360 mit jeder Menge Kraft für Hydraulik und Vortrieb.

Vier Arbeitsmodi erlauben die Anpassung der Leistungsabgabe an den jeweiligen Einsatzzweck. Mit den Betriebsarten Auto, Economy, Präzision und Hub stehen dem Maschinisten optimierte Einstellungen zur Verfügung. Dadurch lässt sich der JS 360 TAB noch feiner an die zu bewältigende Aufgabe anpassen.

Beispielsweise bringt der JS 360 durch sein kombiniertes 4- und 5-Kreis-Steuerventil je nach Ausführung zwei Zusatzfunktionskreise (Hi- und Lo-Flow) mit. Bei Bedarf werden Ausleger und Löffelstiel für eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit von beiden Pumpen versorgt.

Bei den Raupenbaggern von JCB wird das Öl von den Zylindern teilweise direkt rückgeführt. Dadurch werden schnellere Arbeitsspiele und geringerer Kraftstoffverbrauch erzielt. Eine Leerlaufschaltung reduziert automatisch die Motordrehzahl, wenn die Hydraulik nicht im ­Einsatz ist. Dadurch werden nicht nur die Nerven und Ohren des Maschinenführers, sondern auch der Anwohner geschont, wenn ein Gewinnungsprojekt in der Nähe eines Wohngebietes stattfindet.

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