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Finanzierungen nach Maß

Kiesel/AFL – Als Systempartner bietet Kiesel neben Maschinen und Anbaugeräten in allen Größen auch maß­geschneiderte Dienstleistungen wie Miete, Fahrerausbildung und Finanzierung. All das bekommen Kunden beim bekannten Ansprechpartner, denn bei Kiesel wird das Prinzip »one face to the customer« praktiziert. Seit Frühjahr 2017 ist die deutschlandweit agierende Kiesel-Gruppe als größter Gesellschafter an der AFL Mobilien Leasing beteiligt, die früher von Kiesel Finance getätigten Geschäfte werden nun über die AFL abgewickelt.

Die AFL begleitet ihre Kunden mit individuellen Finanzierungskonzepten und unterstützt sie damit direkt in ihrem geschäftlichen Erfolg. Neben der Absatzfinanzierung für die Kiesel-Gruppe betreibt die AFL bereits seit Jahren klassisches Mobilien-Leasing mit Produktions- und Werkzeugmaschinen, sonstigen maschinellen Anlagen, Informationstechnologie und Fahrzeugen.

Auch wenn die Baubranche seit einiger Zeit einen starken Boom erlebt, bestimmen doch starke Schwankungen das Geschäft der Unternehmen der Bau-, Umschlag- und GaLaBau-Branche sowie bei den Baumaschinen-Händlern. Es gilt daher, die eigene Liquidität zu optimieren und beispielsweise an saisonale Schwankungen anzupassen.

»Die Unternehmen der von uns betreuten Branchen müssen gerade in Bezug auf ihre Liquidität und Kapitaldecke zu atmenden Unternehmen werden«, erklärt Oliver Diebold, Vertriebsgeschäftsführer der AFL für die Sparte Baumaschinen. »Diese finanzielle Atmung sollte dabei an das ›Auf und Ab‹ des Umsatzes angelehnt werden.« Doch dieser Rhythmus ist für jedes Unternehmen anders. Während das eine Unternehmen im Frühjahr seinen Hauptumsatz schreibt und im Winter Umsatzeinbrüche zu beklagen hat, dreht das andere im Herbst so richtig auf und kommt erst im nächsten Sommer wieder zur Ruhe.

Situationsangepasste Finanzierungsvarianten

Der klassische Kauf auf Rechnung mit Einmalzahlung ist für viele Unternehmen heute kaum eine Option mehr. Die kauftypische Kapitalbindung führt sofort zu hohen Liquiditätsabflüssen, die Finanzmittel fehlen dann an anderer Stelle und stehen in einer umsatzschwächeren Phase nicht mehr zur Verfügung. Der Schuh drückt: Auf der einen Seite steht die ständige Forderung nach moderner Technik mit der immer effizienter und damit wirtschaftlicher gearbeitet werden muss. Auf der anderen Seite stehen ein mitunter schwankender Zahlungseingang und damit die Forderung nach einem vorausschauenden Haushalten mit liquiden Mitteln, um das Unternehmen auf ein sicheres Fundament zu stellen.

»Weil diese Situation für jedes Unternehmen sehr unterschiedlich sein kann, gehen wir ganz individuell auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen ein«, so Diebold »und zwar getreu dem Motto: ›one face to the customer‹«. Der Kiesel-Betreuer, mit dem der Kunde die ­passenden Lösungen für seine Aufgaben und Anforderungen bespreche, bleibe auch bei der Wahl der passenden Finanzierungslösung der zentrale Ansprechpartner. Er holt sich dabei jedoch fachliche Unterstützung von der AFL. »Der Kiesel-Kundenbetreuer kennt den Kunden und dessen Anforderungen ganz genau. Er stellt die richtigen Fragen, denn er kennt die Branche wie seine Westentasche«, berichtet Diebold. »So werden wir immer im Sinne des Kunden agieren und dessen Bedürfnisse fest im Blick behalten.«


Durch das Vier-Augen-Prinzip entstehen mitunter auch ungewöhnliche Finanzierungslösungen. So lässt sich zum Beispiel die Höhe der Raten an die Geschäftszyklen des Unternehmens anpassen. Werden im Frühjahr höhere Umsätze erzielt, so kann das Unternehmen leichter auch höhere Raten verkraften – während in der umsatzschwachen Zeit die Raten wieder sinken und damit die Liquidität des Unternehmens nicht unangemessen belasten.

Auf Flexibilität setzen

Die AFL bietet ihren Kunden verschiedene Leasing-Varianten sowie Mietkauf und Saisonmiete. Auch passende Objektversicherungen können dem Kunden zusätzlich angeboten werden. »Raten, Anzahlung, Laufzeit, Restwert – das sind alles Variablen einer Gleichung, die wir zum Wohle unserer Kunden individuell gestalten können«, fasst Oliver Diebold zusammen. Er betont, dass nicht nur Maschinen und Geräte finanziert werden können, die bei Kiesel gekauft werden: »Wir finanzieren alle mobilen Investitionsgüter, egal, ob neu oder gebraucht und ungeachtet des Herstellers«, erklärt Diebold. So kann beispielsweise die Finanzierung des Baggers durch die Finanzierung der neuen Brecheranlage oder des Lkw oder der IT-Anlage ergänzt werden.

»Operate Leasing«

Wenn ein Bauunternehmen einen kurzfristigen Auftrag erhält, der innerhalb von voraussichtlich wenigen Monaten erfolgreich abgeschlossen sein muss, braucht es genau für diesen Zeitraum eine bestimmte Anzahl zusätzlicher Maschinen. Der Unternehmer kann aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, ob er sie später auch noch wirtschaftlich einsetzen kann. Hier könnte »Operate Leasing« eine Option sein. Während der Laufzeit des Auftrags sind die Maschinen im Einsatz und erwirtschaften somit ihre Leasing-Kosten. Zum Ende der Leasing-Laufzeit gibt der Bauunternehmer die Maschinen einfach wieder zurück. Werden die Maschinen aufgrund weiterer hinzugekommener Aufträge doch noch über den ursprünglich geplanten Zeitraum hinaus benötigt, kann er den Leasing-Vertrag verlängern oder die Maschinen auch kaufen. Der Unternehmer kann somit absolut flexibel entsprechend seiner Auftragslage agieren. Er hat keine unnötige Kapitalbindung und schafft sich durch das Operate Leasing eine klare Kalkulationsgrundlage.

Das Operate Leasing bietet zudem die Möglichkeit, Verträge nur so lange abzuschließen, bis eine neue Maschinengeneration auf den Markt kommt. Dann wird die alte Maschine an Kiesel zurückgegeben und durch eine moderne Maschine ersetzt.

»Wie auch immer sich die Situation für unsere Kunden abzeichnet«, so Diebold, »wir sind der Partner, mit dem er offen darüber sprechen kann. Selbst wenn es während der Finanzierungsdauer zu unvorhergesehenen Problemen kommt, wir haben immer ein offenes Ohr und suchen gemeinsam mit dem Kunden nach einer passenden Lösung.«     t

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