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Europas Marktführer weiter auf Wachstumskurs

Gleichzeitig will das Management des führenden europäischen Trailerherstellers das „Tor nach Asien“ öffnen: In Kooperation mit dem führenden chinesischen Lkw-Hersteller Dongfeng sollen bereits ab 2014 in der Region Wuhan Fahrzeuge für den chinesischen Markt produziert werden.


Angesichts wirtschaftlich turbulenter Entwicklungen in ganz Europa hat Schmitz Cargobull die Flexibilität in allen sieben Werken im Geschäftsjahr weiter erhöht. Kurzfristigen Nachfrageschüben folgten abrupte Auftragsrückgänge, die wiederum von Boom-Monaten abgelöst wurden: So arbeitete das Kofferfahrzeugwerk Vreden teilweise im Drei-Schicht-Betrieb bis zu 20 Schichten in der Woche. „Unter dem Strich erreichte das Kofferwerk mit 16230 Fahrzeugen im Geschäftsjahr den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte“, berichtet Ulrich Schümer. Im Stammwerk Altenberge erhöhte sich die Produktion auf 16275 Pritschen-Fahrzeuge (Vorjahr 13.351) um 21,9 %. Die Mitarbeiterzahl lag am Ende des Geschäftsjahres bei 4416 Beschäftigten. Darüber hinaus waren 1069 Leiharbeitnehmer an den Standorten beschäftigt.


Den Wachstumsmarkt Asien nimmt Schmitz Cargobull im Rahmen der Strategie 2016 jetzt stärker ins Visier. Als wesentlicher Meilenstein für die Zukunft wurde bereits im April 2011 ein „Letter of Intent“ mit dem führenden chinesischen Lkw-Bauer Dongfeng Motor Company Ltd. zur Gründung eines Joint Ventures für den gemeinsamen Vertrieb und die Produktion von Sattelaufliegern unterzeichnet. Der Produktionsstart eines Montagewerkes in der Wirtschaftsregion Wuhan wird für das Jahr 2014 angestrebt. „Weltweit wächst der chinesische Nutzfahrzeugmarkt am schnellsten“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.


Für die kommenden Jahre werden für die Transportbranche weltweit, deutliche Wachstumsraten prognostiziert. „Außerdem befinden sich viele Märkte gerade im Umbruch. Neue Fernstraßen und die effektivere Nutzung von Ballungsräumen sind die Trendsetter von Sattelzugkombinationen und Motorwagenaufbauten“, so Schümer.


„Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnen wir wegen der anhaltenden wirtschaftlichen Volatilität der europäischen Märkte mit einem „Side-Step“ auf etwa 41000 Fahrzeuge“, erklärt Ulrich Schümer. In den Folgejahren stehen die Zeichen dann wieder auf Wachstum. Das Investitionsvolumen in Maschinen, Entwicklung und Weiterbildung wird 2012/2013 deutlich steigen und soll in den Folgejahren auf ähnlichem Niveau gehalten werden. Für das Geschäftsjahr 2012/2013 prognostiziert der Vorstandsvorsitzende einen Umsatz von zirka 1,6 Mrd. €.


 

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