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Deutlicher Ergebnissprung im zweiten Halbjahr 2014

Der Baugeräte- und Kompaktmaschinenhersteller Wacker Neuson erwirtschaftete im 2. Quartal 2014 einen deutlichen Ergebnissprung bei vergleichbarem Umsatzniveau zum Vorjahr. Im 1. Halbjahr wurden erneut Umsatz- und Ergebnishöchststände erzielt. Die Prognose für das Gesamtjahr 2014 wird bestätigt.


Wacker Neuson erreichte mit einem Konzernumsatz von 328,4 Mio. Euro im 2. Quartal nahezu den Rekordwert des Vorjahresquartals (329 Mio. Euro), bereinigt um Wechselkurseffekte stieg der Umsatz um 2 %. Nach dem kurzen, milden Winter in Europa startete die Bauindustrie 2014 bereits früh in die Bausaison. Die Bauunternehmen zogen viele Investitionen zeitlich vor, was Wacker Neuson ein starkes 1. Quartal 2014 mit +13 % zum Vorjahr bescherte.

Bei der Ergebnisentwicklung gelang es Wacker Neuson, die Vorjahreswerte deutlich zu übertreffen: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im 2. Quartal 2014 um 41 % gegenüber dem Vorjahr auf 41,3 Mio. Euro. Damit verbesserte der Konzern seine EBIT-Marge von 8,9 % auf 12,6 % und die EBITDA-Marge von 13,6 % auf 17,3 %.

Rekordhalbjahr 2014


In den ersten sechs Monaten 2014 stieg der Umsatz um 6 % gegenüber dem Vorjahr auf 620 Mio. Euro und damit auf ein neues Rekordniveau, bereinigt um Währungseffekte erzielte Wacker Neuson ein Umsatzplus von 9 %. Der Umsatz stieg vor allem in Europa, die Regionen Amerikas und Asien-Pazifik lagen währungskursbedingt hinter dem Vorjahr. »In Europa konnten wir unsere Marktposition weiter ausbauen und auf hohem Niveau um 10 % im Umsatz zulegen«, erläutert Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE. »Auch in Nordamerika erzielten wir Zuwächse. Südamerika und Asien-Pazifik blieben nachfrage- und wechselkursbedingt hinter unseren Erwartungen zurück.« Als Lokomotive des Wachstums habe sich der Kompaktmaschinenbereich erwiesen (Umsatz + 13%), ein Erfolg der Strategie, auf der Basis des bestehenden weltweiten Vertriebsnetzes neue Märkte zu erschließen und bestehende Märkte stärker zu durchdringen. »Erfreulich hat sich auch das Geschäft unserer Marken Weidemann und Kramer entwickelt. Die innovativen Maschinen decken den Bedarf der Betriebe zu mehr Effizienz und Produktivität hervorragend. Die zweistellige Umsatzsteigerung im Landmaschinenbereich bestätigt zudem unsere Diversifikationsstrategie«, so Peksaglam. Der Bereich Baugeräte verzeichnete nachfrage- und währungsbedingt einen Rückgang im Umsatz von 5 %, vor Währungseffekten lag der Umsatz leicht über dem Vorjahr. Der Umsatz mit Dienstleistungen wuchs um 10 %. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 33 % auf 93 Mio. Euro. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 15 %(H1 2013: 11,9 %). Das EBIT legte um 57 % zu und erreichte 63,4 Mio. Euro, was einer verbesserten EBIT-Marge von 10,2 % (H1 2013: 6,9 %) entspricht.

Wachstumsprognose für 2014 bestätigt


Der Konzern ist für das laufende Jahr weiterhin optimistisch. »Vor allem die guten Vorgaben für die reifen Märkte Europas und Nordamerikas werden sich in Verbindung mit unseren bereits eingeleiteten, strategischen Maßnahmen positiv auf unser Geschäft auswirken«, erläutert Peksaglam. »Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt, der Auftragseingang für Kompaktmaschinen lag bis zum Juni um 30 % über dem Vorjahreswert.« Der Konzern geht unverändert davon aus, einen Gesamtjahresumsatz von 1,25 bis 1,3 Mrd. Euro zu erreichen (2013: 1,16 Mrd. Euro). Die EBITDA-Marge soll dabei weiter zwischen 13 % und 14 % liegen (2013: 13,2 %). Die Spanne beim EBIT soll 8 % bis 9 % betragen (2013: 8,2 %). Für das Geschäftsjahr 2014 plant das Unternehmen Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 85 Mio. Euro (2013: 87 Mio. Euro), von denen im 1. Halbjahr 53 Mio. Euro bereits investiert wurden.

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