Die ursprüngliche Idee dieser Backenbrecher stammt aus der Ukraine. Dort ging es laut Dellschau nie darum, eine Hightech-Maschine zu entwickeln. Das Ziel war, praktische Probleme zu lösen, wie etwa Kohle für kleine Feuerungsanlagen auf ein handliches Format zu brechen und Bauschutt so aufzubereiten, dass er einfacher abgefahren oder direkt zum Ausbessern von Straßen verwendet werden konnte. Diese Herkunft merkt man den »Bizon«-Modellen heute an: Die Konstruktion ist robust, die Schweißnähte sauber ausgeführt und die Technik bewusst einfach gehalten.
Bereit für unterschiedliche Anforderungen
Aktuell verfügbar sind drei Varianten. Der »Bizon-150«-Backenbrecher eignet sich nach Herstellerangaben ideal zum Zerkleinern von Materialien wie Stein, Beton, Bauschutt oder Ziegel. Dieses Modell wiegt 305 kg, verfügt über zwei Brechbacken und eine Einfüllöffnung von 150 mm х 200 mm. Der »Bizon-300« wurde speziell zum Zerkleinern von Beton (ohne Bewehrung), Bauschutt und Ziegeln, Kohle und Koks entwickelt. Er verfügt über vier Brechbacken und eine größere Arbeitsöffnung von 300 × 200 mm. Der »Bizon-450« als leistungsstärkster Backenbrecher der Serie wurde für das effektive Zerkleinern von großen Baumaterialien wie Beton ohne Bewehrung, Ziegel, keramische Materialien, Bauschutt, Kohle, Koks und andere Materialien mit einer Festigkeit von bis zu 320 MPa konzipiert. Dank seiner großzügig dimensionierten Brechkammer mit sechs Brechbacken und der vergrößerten Einfüllöffnung können Materialstücke mit Abmessungen von bis zu 450 × 250 mm verarbeitet werden, was dieses Modell ideal für den Einsatz im Recycling und in der Bauindustrie macht.
Material zuverlässig in das Brechmaul führen
Der Baggerfahrer kann beim »Bizon-450« Material direkt aus dem Löffel in den stabil angeschraubten Einfülltrichter aufgeben, ohne millimetergenau zielen zu müssen. Das Material wird zuverlässig in das Brechmaul geführt. Der Rest der Maschine wird durch einen Gitterumbau geschützt. Zudem lässt sich der Brechspalt von 13 mm bis 55 mm einstellen. Je kleiner der Spalt, desto feiner das Material – und desto geringer der Durchsatz. Mit bis zu 6 t pro Stunde bietet dieses Modell laut Dellschau »für seine Maschinenklasse eine beachtliche Leistung«. Darüber hinaus besitzt der »Bizon-450« serienmäßig eine Baustellenachse – ausdrücklich ohne Straßenzulassung nach StVZO. Sie ist ausschließlich für das einfache Umsetzen innerhalb der Baustelle gedacht.
Alle »Bizon«-Minibrecher sind sowohl mit Benzin- als auch Elektromotor verfügbar. Darüber hinaus sind die Backen standardmäßig aus Grauguss EN-GJL-250 gefertigt. Für besonders harte Gesteine stehen optional Varianten aus hochmanganhaltigem Stahl Mn18Cr2 zur Verfügung. Die technische Endkontrolle, Anpassungen an europäische Standards sowie die Erstellung der Dokumentation erfolgen bei TechnoMaszBud in Słupno im Powiat Płocki der Woiwodschaft Masowien. Gleichzeitig dient der Standort als internationales Ersatzteil- und Servicezentrum, sollte der örtliche Händler einmal Unterstützung benötigen. Die »Bizon«-Mini-Backenbrecher sind für Anwender gedacht, die eine unkomplizierte Maschine für die direkte Materialzerkleinerung vor Ort benötigen.