Zwischen 2011 und 2021 ereigneten sich auf deutschen Baustellen durchschnittlich 118 000 Unfälle pro Jahr, von denen rund 2 700 als schwerwiegend eingestuft wurden. Im Jahr 2022 gab es laut der deutschen Baugewerkschaft IG Bau 74 tödliche Unfälle – mehr als einen pro Woche. Da große Fahrzeuge in hoher Frequenz über Baustellen fahren, wenden und rückwärtsfahren, gibt es zahlreiche Gefahren für das Bodenpersonal. Die Wahrscheinlichkeit, dass tote Winkel vorne, hinten und an den Seiten zu Kollisionen führen, wird auch dadurch erhöht, dass viele Arbeiter Gehörschutz tragen und daher herannahende Fahrzeuge oder sogar akustische Warnsignale nicht hören können.
Geeignete Sicherheitslösungen sind unerlässlich, um möglichst sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Für die Nachrüstung bestehender Fahrzeugflotten können Betreiber nun Fördermittel in Anspruch nehmen. Die BG Bau fördert kamerabasierte Personenerkennungssysteme, die mit GS-BAU-71 zertifiziert sind, und übernimmt 50 Prozent der Anschaffungskosten pro Maßnahme bis zu einem Höchstbetrag von 2 500 Euro. Brigade hat hierfür drei verschiedene Sets zusammengestellt. Kabel müssen separat bestellt werden, und die Set-Nummer muss in der Bestellung angegeben werden, da dies eine Voraussetzung für den Förderantrag ist.
Maurizio Cagno, Geschäftsführer von Brigade Electronics Germany: »Die Förderung von mehr Sicherheit im Straßenverkehr war schon immer unsere Mission. Die Kenntnis der verschiedenen verfügbaren Optionen und der Zugang zu staatlichen Fördermitteln machen es noch einfacher, in hochwertige Sicherheitssysteme zu investieren. Unsere fortschrittlichen Lösungen sind für alle wichtigen Förderprogramme zugelassen und helfen den Fahrern, mit größerem Bewusstsein und mehr Selbstvertrauen zu fahren. Wir ermutigen die Betreiber, die verfügbaren Mittel zu nutzen, solange sie noch zugänglich sind.«