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Blechspezialist feiert Jubiläum: 125 Jahre Lochbleche

»Graepel überwand alle Weltkriege, Wirtschaftskrisen und Werkstofftrends«, stellt Vorstand Klaus Mecking fest. »Unsere Fokussierung auf Metallwerkstoffe ermöglicht Bauteile, die sich durch Design, Sicherheit und Funktion auszeichnen.« Die führenden Hersteller von Lkw, Bussen, Landmaschinen und Bahnen bezögen Rahmen- und Strukturteile, Lüftungs- und Schutzgitter sowie Aufstiege und Plattformen bei Graepel. Auch den Bausektor präge man durch Blechprofilroste, Treppen und Podeste, so Mecking. Spektakuläre Architekturprojekte zeugten davon.


 Nach wie vor bilden Lochblechprodukte einen Schwerpunkt. Dabei geht es stets um möglichst viel Luft, definiert durch den freien Querschnitt. Der beträgt bei Graepel bis zu 70 %. Die restlichen 30 % Material müssen ausreichen, um ein Bauteil von höchster Festigkeit zu schaffen. Das gelingt unter anderem durch eine ausgeklügelte Sechskantlochung, ein Resultat der Bionik-Forschung. Graepel ist einer der Initiatoren des RAL-­Gütezeichens Lochbleche, dessen Qualitätsvorgaben weit über DIN-Niveau liegen.

Die Zentrale des Familienunternehmens befindet sich im norddeutschen Löningen. In Seehausen in der Altmark sowie im amerikanischen Omaha bestehen weitere Werke. Erst Anfang des Jahres hat man in Löningen ein weiteres Werk in Betrieb genommen. Es ist auf die Oberflächenveredelung der eigenen Produktion spezialisiert.


 Mit 620 Mitarbeitern erwirtschaftet Graepel einen Jahresumsatz von 82 Mio. Euro. Dass die Entwicklung längst nicht am Ende ist, zeigt das umfangreiche Re-Design, das man für Kundenprodukte durchführt. Meist geht es um Kosteneinsparung, Gewichtsreduzierung oder Fertigungsoptimierung. Dank der integrierten Produktionskette, die auch den anspruchsvollen Werkzeug- und Prototypenbau umfasst, schafft man kurze Durchlaufzeiten und ein Höchstmaß an Geheimhaltung.

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