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Bernhard Sänger als Präsident wiedergewählt – Mathias Waggershauser bleibt Vizepräsident

Ein wichtiges Anliegen, das Sänger in seiner zweiten Amtszeit weiter verfolgen will, ist die bedarfsgerechte Ausweitung der Investitionen in die Infrastruktur. »Im Verkehrswegebau hat sich in den vergangenen Jahren ein Investitionsdefizit in Milliardenhöhe aufgestaut, daher fordern wir Bund, Land und Gemeinden dringend auf, gegenzusteuern«, betont Sänger. Mehr finanzielle Mittel sind dringend erforderlich, um einen weiteren Verfall des Straßennetzes und vieler Brückenbauwerke zu verhindern und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg zu sichern.

Sänger will sich auch dafür einsetzen, dass die politischen Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau verbessert werden. Aufgrund einer seit Jahren zu geringen Bautätigkeit ist insbesondere in Ballungsräumen und Großstädten preisgünstiger Wohnraum für Familien und für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen kaum noch zu finden. »Dringend geboten ist zur Ankurbelung des Mietwohnungsbaus die Erhöhung der Abschreibungssätze von 2 % auf 4 %«, fordert der Verbandspräsident.

Sänger leitet ein in Freiburg ansässiges Bauunternehmen, seit dem Jahr 2001 ist er Obermeister der Bauinnung Freiburg – Müllheim – Lörrach, seit 2012 Präsident der Bauwirtschaft Baden-Württemberg.

Mathias Waggershauser (51) ist Technischer Geschäftsführer des Bauunternehmens A. Waggershauser Straßenbau in Kirchheim/Teck. 2012 wurde er erstmals zum Vizepräsidenten der Bauwirtschaft Baden-Württemberg gewählt.

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