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Auch im Jahr 2013 auf Wachstumskurs bleiben

Das Vorjahresquartal sei hingegen als Vergleichsbasis zudem überproportional stark verlaufen. Der Konzernumsatz sank in den ersten drei Monaten des Jahres um 6 % gegenüber dem starken Vorjahresquartal auf 257,1 Mio. Euro. Während der Umsatz mit Baugeräten um 8 % und der Umsatz mit Kompaktmaschinen um 9 % im Vergleich zum Vorjahresquartal zurückgingen, konnte der Bereich Dienstleistungen einen Zuwachs von 3 % verzeich­nen. Mit landwirtschaftlichen Maschinen erzielte der Konzern – wie im Vorjahresquartal – rund 17 % des Konzernumsatzes. Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender von Wacker Neuson, erläutert: »In Europa sind es die anhaltenden Finanzprobleme, die sich auf die Planbarkeit von Bauprojekten und auf die Investitionsneigung unserer Kunden auswirken. Auch in den USA war der Geschäftsverlauf unerwartet schwierig im ersten Quartal des Jahres, sollte sich jedoch im Gesamtjahr wieder erholen.« Der lange Winter hat den Start in die Bausaison auf der Nordhalbkugel verzögert. Zudem warteten einige Kunden mit ihren Investitionen bis in den April, um ihre Bestellungen direkt auf oder im Anschluss an die weltweit größte Messe, die Bauma in München, zu tätigen.


Mit einem Anteil von rund 70 % am Gesamtumsatz ist Europa weiterhin die umsatzstärkste Region. In Summe ging der Europaumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8 % zurück. Zweitgrößter Markt ist die Region Amerikas, in der der Umsatz nur leicht, um 2 %, zurückging. Steigern konnte Wacker Neuson seinen Umsatz dagegen mit einem Plus von 2 % in der Region Asien-Pazifik.


Der Umsatzrückgang sowie Sondereffekte wirkten sich nachteilig auf die Ertragsentwicklung aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank daher in den ersten drei Monaten um 36,1 % auf 24,8 Mio. Euro, was einer EBITDA-Marge von 9,7 % entspricht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich auf 11,1 Mio. Euro, die EBIT-Marge sank auf 4,3 %, dabei belief sich das Periodenergebnis auf 6,4 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 17,1 Mio. Euro). »Das schwache erste Quartal 2013 zeigt, in welchem Ausmaß die Volatilität in unserer Branche zugenommen hat. Während unser Umsatz vor einem Jahr noch um 29 % stieg, müssen wir in diesem Jahr einen Umsatzrückgang verzeichnen. Um sich auf diese extremen Schwankungen besser einstellen zu können, müssen wir in unseren Werken noch flexibler werden und die Synergiepotenziale in allen Unternehmensbereichen forciert ausschöpfen«, so Peksaglam. Die insgesamt gute Stimmung auf der Bauma und die Entwicklung der letzten Wochen gebe dem Unternehmen Anlass, zuversichtlich auf den weiteren Jahresverlauf zu blicken: Wacker Neuson geht davon aus, im weiteren Jahresverlauf den Rückstand des ersten Quartals aufzuholen. Die Gesamtjahresprognose für 2013 mit einer Umsatzsteigerung auf rund 1,2 Mrd. Euro (2012: 1 091 Mio. Euro) und einer EBITDA-Marge von über 13 % (2012: 13 %) gelte unverändert.

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