Die kontrollierte Simulation auf dem Gelände des Coreum in Stockstadt am Rhein zeigt laut Aussage des Unternehmens die Dimension typischer Hydraulikschäden im mobilen Einsatz. Im direkten Vergleich reduzierte das Oilfix-Ventilsystem den Ölverlust unter identischen Bedingungen auf etwa 500 ml, indem der Ölfluss im Schadensfall per Knopfdruck aus der Fahrerkabine gestoppt wurde.
Reales Problem mit erheblichen Folgen
»Fast 5 Mio. Menschen haben dieses Video gesehen. Das zeigt, dass wir über ein reales und relevantes Problem sprechen – mit erheblichen Folgen für Umwelt, Betrieb und Kosten«, sagt Oilfix-Geschäftsführer Christoph Sauer. »Noch wichtiger ist, dass dadurch eine notwendige Diskussion angestoßen wird.« Solche Defekte führen häufig zu Boden- und Grundwasserbelastungen, aufwendigen Sanierungen sowie erheblichen Stillstandszeiten. Mit steigender Maschinenleistung nimmt das Schadenspotenzial deutlich zu.
Breite Diskussion angestoßen
Die Resonanz auf das Video führte zu einer Vielzahl an Diskussionen in sozialen Medien sowie im Austausch mit Bauunternehmen. Gleichzeitig zeigt sich laut Oilfix, dass Risiken und Präventionsmöglichkeiten rund um Hydrauliköl-Leckagen in der Praxis häufig noch unzureichend adressiert werden. Branchenzahlen unterstreichen die Relevanz: Allein der Anbieter Pirtek verzeichnete 2025 rund 160 000 Hydraulikreparaturen (DACH), davon 70 Prozent (120 000 Reparaturen) im Bereich der Mobilhydraulik an defekten Schläuchen. Oilfix will deshalb seine Aufklärungsarbeit in diesem Bereich verstärken.