Hub-Hebetechnik / Krane bauma Aktuelles

Wolffkran: Neuheiten beim Komplettanbieter umfassender Hebelösungen

Wolffkran geht auf der Bauma unter dem Motto »Wolffkran More« an den Start. »More – Manufacturer, Operations, Rental, Expertise« soll das gesamte Leistungsspektrum und Selbstverständnis von Wolffkran vom Hersteller und Vermieter bis hin zum Servicedienstleister für hochwertige Turmdrehkrane widerspiegeln. So erwarten die Messebesucher dieses Jahr nicht nur Kranneuheiten aus dem Hause Wolffkran, sondern sollen sich auch auf spannende Einblicke in viele andere Geschäftsbereiche und Zusatzprodukte des Komplettanbieters umfassender Hebelösungen für die Baustellen dieser Welt freuen dürfen. In München will Wolffkran mit einem starken Trio beeindrucken: Dem neuen Wolff Wipper 133 B, dem Big Wolff 1250 B und der neuesten Generation des Wolff 6020 clear.

Mit dem 133 B stellt Wolffkran auf der Bauma seinen neuen, für Citybaustellen prädestinierten hydraulischen Wipper vor, der das Wolff-Wippersortiment im unteren Lastmomentbereich abrundet und auf den Wolff 100 B folgt. Mit neuester Technik ausgestattet soll der Wolff 133 B in der 125-tm-Klasse die Erfolgsgeschichte seines Vorgängers weiterführen. Wolffkran entschied sich für eine Konstruktion mit hydraulischem Wippsystem wie es bereits beim nächstgrößeren Modell, dem Wolff 166 B, seit Jahren eingesetzt wird. Dieses zeichnet eine noch kleinere Außer-Betrieb-Stellung als das herkömmliche Wippsystem mit Seil aus. Zudem bietet das hydraulische Wippsystem den Vorteil einer schnelleren Montage.

Wolffkran baut den kleinsten Wipper in zwei Varianten. Zum einen als Wolff 133.6 B mit einer maximalen Traglast von 6 t und einer Spitzentraglast von 2,3 t bei einer maximalen Ausladung von 45 m. Zum anderen als 8-t-Variante Wolff 133.8 B mit einer Spitzentraglast von 2,1 t für ­Kunden, die eine höhere Ma­xi­mal­trag­last nachfragen. Genau wie der größere Wolff 166 B kann auch der Wolff 133 B im 1- oder 2-Strang-Modus betrieben werden. Zusätzlich steht für beide Varianten optional eine einfache 1-Strang-Unterflasche zur Verfügung, mit der die Spitzentraglast um weitere 250 kg erhöht werden kann. Der Wolff 133 B ist mit einem Grundausleger von 25 m ausgestattet und kann in 5-m-Schritten auf maximal 45 m verlängert werden. Dank des universalen Wolff-Turmsystems kann der Wolff 133 B bis zu einer Höhe von 85 m freistehend aufgebaut werden. Ab Juni wird der Wolff 133 B mit dem Turmanschluss UV 20 (2 m × 2 m) ausgeliefert. Eine Variante mit einem Außenmaß von 1,5 m x 1,5 m ist in Entwicklung.

Bewährte Hubwinden

Seine Leistungsfähigkeit stellt der 133.6 B mit der 28-kW-Hubwinde Hw 628.1 FU unter Beweis, die mit Teillastgeschwindigkeiten von bis zu 108 m/min hohe Arbeitsgeschwindigkeiten ermöglicht. Bei der 8-t-Ausführung verwendet Wolff die Hubwinde Hw 845 FU vom 166 B mit leichterem 45-kW-Elektro-Motor (maximale Teillastgeschwindigkeit 158 m/min).

Der Wolff 133 B geht als reiner Hydraulik-Wipper an den Start, bei dem sowohl der Hydraulikzylinder als auch das Hydraulikaggregat als kompakte Einheit im Verbindungsbock montiert sind. Diese Konstruktion ermöglicht es, Kosten und Zeit zu sparen, da weder für den Transport noch für die Montage Hydraulikleitungen gelöst werden müssen. Im Zeichen der Transportoptimierung haben die Ingenieure den einteiligen Gegenausleger mit spezieller Gegengewichtsfixierung für die vier, jeweils 6 t schweren Gegengewichte konzipiert. Zudem sind die Gegengewichtssteine so groß wie die des Wolff 166 B, was die Lagerhaltung effizienter macht und für eine geringere Verwechslungsgefahr in den Kranparks sorgt. Dank der containergerechten Konstruktion der Krankomponenten überzeugt der Wolff 133 B zudem in puncto Logistikfreundlichkeit. Das Gewicht einzelner Bauteile kann auf 6 t reduziert werden, sodass bei Bedarf auch kleinere Mobilkrane für die Montage bzw. Demontage eingesetzt werden können.

Das Führerhauspodest mit Schaltschrank und der Krankabine Wolff CAB wird als Einheit ab Werk vormontiert und kann auf einmal an den Kran angebracht werden. Zudem wurde beim 133 B der Aufstieg zum Hydraulikaggregat und zur Hubwindenplattform optimiert, sodass diese Komponenten nun einfacher und sicherer – zum Beispiel für Wartungsarbeiten – erreichbar sind.

Zum 133 B gesellt sich in München sein größter Bruder, der BigWolff 1250 B. Mit 80 m Ausladung und einer Traglast von 60 t ist der Wolff-Wipper das »Alphatier im Rudel«, das seit seiner Markteinführung 2009 und vielen weltweiten Baustelleneinsätzen nun seinen ersten Messeauftritt absolviert.


Spitzenlos »reloaded«

Vervollständigt wird das Wolff-Trio auf der Bauma durch den für Besucher begehbaren Wolff 6020 clear, dem jüngsten Mitglied der clear-Kran-Familie im 140-mt-Bereich, das die Erfolgsgeschichte des Vorgängers 6015 clear fortsetzen soll. Als wesentliche Neuerung haben die Wolffkran-Ingenieure die Tragfähigkeit des spitzenlosen Krans gesteigert und zahlreiche Gestaltungsdetails der neuen clear-­Modelle übernommen. Das technische Upgrade hat sich bewährt: Wie sein Vorgängermodell, ist der 6020 clear bei Kunden speziell in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt.

Leistung in zwei Versionen

Seit Herbst 2017 ist der Laufkatzkran in zwei Versionen mit jeweils drei Turmanschlüssen erhältlich: als 6-t-Modell Wolff 6020.6 clear und als 8-t-Modell Wolff 6020.8 clear. Im Vergleich zum Vorgänger kann die 6-t-Version 2 t anstatt 1,5 t an der Spitze bei 60 m Ausladung heben, während sich beim 8-t-Kran die größtmögliche Spitzentragfähigkeit von 1,5 t auf 1,8 t erhöht. ­Beide Ausführungen sind wie beim Wolff 6015 clear als reine 2-Strang-Krane konzipiert.

Besonders von Wolffkran hervorgehoben wird die auch im 6020.6 clear verbaute 28-kW-Hubwinde Hw 628.1 FU. Bei der 8-t-Kranvariante verwendet Wolffkran auch hier die 45-kW-Hubwinde Hw 845 FU.

Die Laufkatzrollen mit Spurkranz wurden durch Rollen ohne Spurkranz ersetzt, die dank einer zusätzlichen Führungsrolle einen optimalen Lauf entlang des Auslegers gewährleisten. Die Ausleger-Untergurtverbindung wurde ebenfalls verändert und dadurch die Kräfteübertragung am Ausleger optimiert. Somit können kleinere, handlichere Bolzen verwendet werden.

Da die Gegengewichte nicht mehr standardmäßig in der Grundausführung oder den Auslegerverlängerungen enthalten sind, kann der Kunde bereits vorhandene Gegengewichtssteine aus seinem Wolff-Fuhrpark verwenden, oder diese bestellen. Der 6020 clear kann sowohl an das schlanke UV-15-Turmsystem (Außenmaß 1,5 m x 1,5 m) als auch an die stärkeren Türme TFS 20 und UV 20 (beide 2 m x 2 m) angeschlossen werden.

Inspiriert vom Markt-Feedback haben die Konstrukteure am Gegenausleger Transporthilfen in Form spezieller Aufnahmekonstruktionen angebracht. Damit können bis zu drei Auslegerteile auf dem Gegenausleger fixiert und zusammen als kompakte Einheit transportiert werden. Um die Arbeitssicherheit der Monteure zu verbessern, wurde der Gegenausleger mit Geländern ausgestattet, in die die Monteure ihre persönliche Schutzausrüstung einhängen können. Stützen für die Abspannstäbe des Gegenauslegers vereinfachen die Montage. Der optionale Ausbaukran mit einer Tragkraft von bis zu 1 t dient als Helfer für Wartungsarbeiten.

Auf der Bauma zeigt sich der 6020 clear publikumsnah: Er wird auf dem Boden stehen und für Besucher begehbar sein.

»Wolffkran More«

Neben dem Messe-Produkttrio steht »Wolffkran More« für ein umfassendes Leistungspaket, das weit über die Konstruktion von Kranen hinausgeht und das komplette Leistungsspektrum vom Vermietgeschäft über das Serviceangebot bis zu diversen zusätzlichen Dienstleistungen rund um das Kran-Business abbildet. Wie beispielsweise durch die Ausstellung eines Wolffkran-Servicefahrzeugs, das den Bauma-Besuchern offensteht und dessen Ausstattung und Werkzeuge begutachtet werden können. Des Weiteren erwartet die Messebesucher ein Film über das Vermietgeschäft, von der Kundenanfrage bis hin zur Kranmontage auf der Baustelle. Darüber hinaus zeigt Wolffkran weitere Elemente des Leistungsportfolios, wie das Datenfernübertragungssystem »Wolff Link« und die Zubehörsparte »Wolff On­site«. Erstmalig gibt es auf der Bauma für das breite Publikum den Wolff-Krankonfigurator zu sehen.    §

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