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Sinkende Nachfrage im 3. Quartal 2012

Unsichere Aussichten bezüglich der Nachfrage im Jahr 2013 führten bereits zu einer Drosselung der Volvo-Produktion in den eigenen Werken und einem Abbau der Maschinenbestände bei den Vertragshändlern. Diese »Kostenunterdeckung« in den Werken hatte Folgen für den Gewinn im 3. Quartal 2012. Dazu kam, so teilt Volvo CE mit, ein stärkerer Preiswettbewerb, der zu Absatzrückgängen bei den Maschinen in diversen Märkten führte. Der Nettoabsatz in den drei Monaten von Juli bis September sank um 9 % auf umgerechnet 1,55 Mrd. Euro. Bereinigt um Währungsschwankungen beträgt der Nettoabsatzrück­gang in diesem Zeitraum 8 %. Auch der Auftragseingang ging zurück. Zum 30. September lag der Wert des vorliegenden Auftragsvolumens um 24 % unter dem des Vorjahreszeitpunkts. Die Abschwächung der weltweiten Nachfrage im 3. Quartal drückte auch die Umsatzrendite. So sank das operative Ergebnis im Vergleich zu den im Vorjahreszeit­raum gemeldeten 168 Mio. Euro um rund 76 Mio. Euro. Dies drückte auch die Gewinnmarge von Volvo CE, die mit 4,9 % deutlich unter den 9,9 % im 3. Quartal 2011 lag. »Die schwache Wirtschaft und die ungewissen Zukunftsaussichten dämpfen die Bereitschaft der Kunden, in neue Maschinen zu investieren«, erklärte Pat Olney, CEO von Volvo CE.


Der Markt für das Gesamtjahr 2012 zeigt nur geringe Anzeichen für eine kurzfristige Erholung. Der europäische Markt wird voraussichtlich um 0 bis 10 % schrumpfen (vorherige Prognose: Nullwachstum), während Nordamerika um 15 bis 25 % wachsen soll (Prognose unverändert). Südamerika ist mit einem Wachstum von 0 bis 10 % weiterhin auf Kurs, und für Asien (ohne China) wird weiterhin ein Zuwachs von 0 bis 10 % erwartet. Die Nachfrage in China wird 2012 den Prognosen zufolge um etwa 25 bis 35 % nachgeben.

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