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Schwarzmüller schließt sechstes Jahr in Folge mit Umsatzsteigerung ab

Erfreuliches Jahresergebnis bei Schwarzmüller – zum bereits sechsten Mal hintereinander schließt der österreichische Nutzfahrzeugspezialist sein Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus ab.

Der Umsatz stieg 2018 im Jahresvergleich um 7,4 % auf 376 Mio. Euro. Kumuliert seit 2012 – dem Beginn der aktuellen Wachstumsphase – stiegen die Erlöse organisch um 64 %. 2019 plant das Unternehmen den Sprung über die 400-Millionen-Grenze. Gestützt auf eine stabile internationale Baukonjunktur waren 2018 einmal mehr die Baufahrzeuge der Treiber des Wachstums. Insgesamt konnte die Schwarzmüller-Gruppe 2018 für 21 Märkte 9 306 Fahrzeuge produzieren (+ 4,8 %). Rund 45 % der Gesamtproduktion entfielen auf das Segment Bau-, Roh- und Wertstoffe. Darin sind Kipper, Tieflader, Schubboden und weitere Fahrzeuge für die Bauindustrie zusammengefasst. In Summe werden 50 verschiedene Baufahrzeug-Typen hergestellt. Diese Gruppe ist damit nahe an die größte, die Fernverkehrsfahrzeuge, herangerückt. Diese machen aktuell 48 % der Produktion aus. Die Baufahrzeuge verzeichnen in der derzeitigen Wachstumsphase die größte Dynamik: Machten sie 2012 erst 1 767 Stück aus, waren es im abgelaufenen Jahr 137 % mehr. Rund 7 % des Produkt portfolios entfallen auf die Fahrzeuge für die Mineralöl- und Holzindustrie sowie die Landwirtschaft.

Die stärkste Dynamik verzeichnet Schwarzmüller weiterhin in Deutschland und Polen. Nach nur fünf Jahren ist 2018 die Verdoppelung des Marktanteils im nördlichen Nachbarland erreicht worden. Deutschland wurde durch die Eröffnung eines eigenen Standortes in Eltmann in Mittelfranken aufgewertet. Er dient als Umschlagplatz für Neufahrzeuge und als Dienstleistungszentrale.

Die Bauma in München soll den Absatz der Schwarzmüller-Baufahrzeuge nochmals beflügeln: »Wir haben in diesem Segment eine herausragende Stellung erobert und uns weitere Absatzchancen erarbeitet«, sagt Roland Hartwig, CEO der Schwarzmüller-Gruppe. Den Planumsatz von 450 Mio. Euro im Jahr 2020 sieht er weiterhin realisierbar, wenn das wirtschaftliche Umfeld stabil bleibt. Auch im Unter­nehmen habe man die Rahmen­bedingungen weiter zu optimieren: Eine zusätzliche Niederlassung in Norddeutschland solle eröffnet werden; der Dienstleistungsumsatz müsse mit den Steigerungen im Fahrzeugabsatz Schritt halten.  §


 

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