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Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems steigert im Jahr 2019 Umsatz und Gewinn

Der Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce ist im Jahr 2019 trotz schwieriger Marktbedingungen erneut gewachsen. Der bereinigte Umsatz stieg um 4 % auf umgerechnet 4,04 Mrd. Euro und überstieg damit umgerechnet erstmals die Vier-Milliarden-Euro-Schwelle.

Der bereinigte Betriebsgewinn legte um 15 % auf 407 Mio. Euro zu, was einer bereinigten Umsatzrendite von 10,1 % (2018: 9,2 %) entspricht. Mit 23 % Anteil am Gesamtumsatz des britischen Technologiekonzerns bleibt Power Systems der zweitgrößte Geschäftsbereich. »Wir haben vor allem die Position unserer Produkte und Lösungen der Marke MTU in einem zurückgehenden Markt erneut ausgebaut. Das ist eine solide Basis, um immer stärker als Anbieter integrierter klimaschonender und umweltfreundlicher Antriebs- und Energielösungen aufzutreten«, sagt Andreas Schell, CEO von Rolls-Royce Power Systems.

Das Geschäft mit Lösungen zur Energiegewinnung wurde mit einem Anteil von 35 % (2018: 30 %) am bereinigten Umsatz im Jahr 2019 zum umsatzstärksten Segment.


Bei den Industrieantrieben für Landmaschinen und Baufahrzeuge sowie für die Eisenbahn sank der Umsatzanteil von 31 % auf 25 %. Kunden verwendeten im Jahr 2019 Motoren aus ihren Lagerbeständen, die sie bis Jahresende 2018 vor Inkrafttreten neuer Abgasregeln aufgebaut hatten. Verteidigungstechnik und andere Produkte kommen auf 12 %.

Bei den Neuprodukten sind zunehmend Gesamtsysteme gefragt. »Das zeigt, dass wir mit der Strategie, uns vom Motorenlieferanten zum Lösungsanbieter zu entwickeln, genau richtig liegen«, so Schell weiter.

Herausforderungen »ohne Dogma« angehen

Vor einer stärkeren Ausrichtung in Richtung Umweltschutz und Klimaneutralität steht das MTU-Portfolio. »Die Herausforderungen der Energiewende und des Klimawandels packen wir technologieoffen und ohne Dogma an«, sagt Schell. »2020 wird das erste Jahr sein, in dem wir nicht ausschließlich Produkte ausliefern, die Verbrennungskraftstoff benötigen.« Für das laufende Jahr erwartet der Geschäftsbereich Power Systems insgesamt eher moderates Wachstum.  T

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