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Mecalac: Schwenklader für Höchstleistungen auf der Baustelle

Für die Entwicklung und Verbesserung ihrer Maschinen hat Henri Marchetta, Geschäftsführer und Gründungspräsident der Mecalac-Gruppe, die Devise ausgegeben, den Maschinenführern noch aufmerksamer zuzuhören. Man wolle, so Marchetta, die vorhandene Nähe zum Anwender nutzen, um die eigenen Maschinenlösungen noch anwenderfreundlicher und komfortabler zu machen. Herausgekommen sind durch diesen Grundsatz die neuen Schwenklader AS 500 und AS 600, die auf der Bauma Weltpremiere gefeiert haben. Gleichzeitig stellte das Unternehmen die Tandem-Vibrationswalze TV1200 sowie den neuen Elektrobagger E12 vor.

Von Dan Windhorst

Mit Schwenkkonzept und einer »Revolution« für die Ladetechnik hatte Mecalac seinen neuen AS 600-Schwenklader angekündigt und in München vorgestellt. Er soll, so das erklärte Ziel, aufgrund hoher Effizienz und Schnelligkeit neue Höchstleistung auf allen Baustellen bringen. Zeitgleiches Fahren, Manövrieren und Schwenken ­sollen dabei der Schlüssel zu noch mehr Produktivität während des Baustelleneinsatzes sein. Vize-Geschäftsführer Alexandre Marchetta stellte klar, dass die erhöhte Mobilität der Schlüssel dieser Neuentwicklung sei. Selbiges gelte für das Modell AS 500 (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/19, Seite 58): Während die Stabilität des Fahrzeuges durch ein starres Fahrwerk ermöglicht wird, sorgt der Schwenkarm aufgrund konstanter Geschwindigkeit für schnelle Arbeitsabläufe.

Drei Lenkungsarten für noch höhere Mobilität

Städtische Baustellen sind oftmals unübersichtlich, die Manövrierflächen eng und die Bodenverhältnisse nicht selten schwierig. Konzipiert auf der Basis eines starren Fahrwerks mit drei serienmäßigen Lenkungsarten – Zweiradlenkung, Vierradlenkung und Hundeganglenkung – ist die Mobilität der Maschine laut Alexandre Marchetta zu 100 % gewährleistet.

Mit seiner Kombination aus der Vierradlenkung und dem 180° schwenkbaren Hubgerüst benötige der Schwenklader für eine vollständige Rotation eine um 20 % kleinere Fläche als ein herkömmlicher Lader. Was die Schaufel vorn anhebt, kann zudem durch die automatische Achsabstützung risikofrei über den gesamten Schwenkbereich von 180° verfahren werden. Aufgrund seiner besonderen Stabilität in allen Maschinenpositionen und auf jedem Untergrund verändert der Schwenklader laut Mecalac die Baustellenlogistik erheblich. Er behalte in jeder Situation sein Gleichgewicht, sowohl bei Fahrten zwischen den Baustellen als auch während der Arbeitsphasen. Er bleibe dabei stets mobil und überwinde Hindernisse ohne Mühe und Risiko. Mit ihrem kleinen Wenderadius bewahre die Maschine ihre exzellente Beweglichkeit »auch auf engstem Raum«, so Alexandre Marchetta.

»Damit schlagen wir ein neues Kapitel auf«

Weiteren Gesprächsstoff auf der Bauma lieferte der bereits auf der Pariser Intermat im Vorjahr vorgestellte Elektrobagger E12. Lange Betriebsdauer, hohe Leistung und nützliche Kompaktheit sind laut Patrick Brehmer, ­Leitung Marketing & Produkt-­Management bei der Mecalac Group, die drei wesentlichen Anforderungen zur Entwicklung des Elektrobaggers E12. »Mit dieser zu 100 % elektrisch betriebenen Maschine schlagen wir ein neues Kapitel auf und stellen damit klar, dass wir Aspekte wie Umwelt und nachhaltige Entwicklung als Schlüsselthema für die Zukunft betrachten«, so Brehmer.


 

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