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MB Crusher: Rückbaueinsatz mitten in München

Unter einigen Gebäuden der Franziskaner Straße in München bestehen teilweise bereits seit dem 18. Jahrhundert Tunnelverbindungen. Angesichts der Wohnungsknappheit in den deutschen Großstädten werden auch in diesem unweit des Nockherbergs gelegenen Münchener Straßenzug unbebaute Innenhöfe mit Wohnungsneubauten verdichtet. So auch bei Hausnummer 45, wo der Baggerbetrieb Stöger mit den ersten Baumaßnahmen beauftragt wurde und für die Fundamente der künftigen Neubauten zuerst die geschichtlichen Tunnel zurückbauen musste. Eine wichtige Hilfestellung leistete im engen Hinterhof die Anbaubrecherlöffeltechnik des italienischen Spezialisten MB Crusher.

Die größte Herausforderung bestand darin, die Baustelle in kurzer Zeit und möglichst ohne Störungen für die Nachbarschaft sicher zu bewältigen. Dabei stellten sich dem ausführenden Unternehmen mehrere Schwierigkeiten: So musste die Ausrüstung erst einmal durch die schmale Gebäudedurchfahrt des Vorderhauses kommen – ohne viel Staub, Lärm oder sonstige Vibrationen zu produzieren. Zudem sollte das Aushubmaterial unbedingt vor Ort wieder verwendet werden, um zusätzlich Entsorgungskosten einzusparen. Die einzige Stöger-Ausrüstung, die dieser Aufgabenstellung gewachsen war, zeigte sich in einem 5-t-Caterpillar-Minibagger – ausgerüstet mit einem MB-C50-Brecherlöffel von MB Crusher.

Weil der Brecherlöffel direkt von der Baggerkabine aus gesteuert wird, war angesichts der beengten Einsatzbedingungen für ausreichend Sicherheit gesorgt. Der Bagger nahm das Rückbaumaterial auf und brach es per Brecherlöffel an Ort und Stelle. Die Endkorngröße kann vom Bediener binnen weniger Minuten vor Ort verändert werden, ohne dass der Einsatz eines Servicetechnikers notwendig würde.

Der Brecherlöffel MB-C50 ist zudem mit einer Bewässerungsanlage ausgestattet, die eine möglichst geringe Staubbelastung für die Anwohner unterstützte.

Das Abbruchmaterial wurde im Hinterhof der Franziskaner Straße 45 für die neuen Gebäudefundamente verfüllt. Ist eine Wiederverwendung des aufbereiteten Materials am selben Standort nicht möglich, lässt es sich auch anderweitig verwenden – beispielsweise auf anderen Baustellen zur Grabenfüllung oder als Untergrund im ­Straßenbau.    tü  §


 

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