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MB Crusher: »Baustellen wie aus dem Lehrbuch«

Einsatzerfahrungen von Kunden in mehreren Ländern hat der italienische Hersteller MB Crusher zusammengetragen, um zu belegen, wie seine Anbaugeräte einen Beitrag zu »Baustellen wie aus dem Lehrbuch« leisten können. Die ausgewählte Technik muss die anfallende Arbeit einfach erledigen, das entstehende Abfallmaterial sollte bestmöglich weiterverwertet werden und zudem muss die Baustelle sicher organisiert sein.

Ein gutes Baustellen-Management hilft, Gefahren und Unfälle zu vermeiden. Kontinuierlich verfolgt, bringt es auch eine effizientere Raumnutzung und damit mehr Bewegungsfreiheit für die Baumaschinen mit sich, eine Verringerung der Unfallzahlen auf der Baustelle ist naheliegend. Die Auswahl der jeweils am besten geeigneten Ausrüstung beugt zudem Zeitverlusten vor. Die Zahl der Bauschutttransporte einzuschränken, steht weiter für eine Kostenreduzierung, in Stadtzentren und Wohngebieten bringt sie zudem deutliche Lärmreduzierungen für die Anwohner mit sich.

Auch auf Baustellen in Hanglage kann sich der Einsatz eines MB-Crusher-Anbaugeräts positiv auswirken, wie ein italienisches Unternehmen aus Friaul nach Baumaßnahmen für den Unwetterschutz bestätigt. Die Arbeiten umfassten die Begrenzung eines Felshangs, an dem es gefällebedingt nicht möglich war, Stützmauern aus Stahlbeton zu errichten und eine Barriere aus Holz und Steinen errichtet werden musste. Der vor Ort einzubringende Entwässerungskies sorgte für eine logistische Problemstellung, der Lkw-Transport wäre nicht nur zeitaufwendig gewesen, die Lkw wären zudem nur bis auf 150 m an die Baustelle herangekommen. Das beauftragte Bauunternehmen entschied sich dafür, einen Sieblöffel MB-S10 am Bagger vor Ort anzubauen, um das Material aus dem Rückbau der bisherigen Barriere zu sieben und zu reinigen. Mit einem MB-Backenbrecherlöffel des Typs C50 wurden die Steine dann zerkleinert. Um schließlich regelmäßig geformte und saubere Kieselsteine ​​zu erhalten, war anschließend wieder das Sieb gefragt. Damit wurde das bereits vor Ort befindliche Material ohne weiteren Logistikaufwand und mit deutlicher Zeitersparnis wieder verbaut.


Autonomer Einsatz als Ziel

Anfallendes Material vor Ort zu recyceln kann auch bedeuten, nicht von Dritten abhängig zu sein. Vor dem Kauf des MB-­Backenbrecherlöffels MB-L140 erwarb ein australisches Unternehmen benötigtes Material von einem Lieferanten. Um diesen deutlichen Kostenfaktor zu reduzieren, entschied man sich, fortan ein MB-Anbaugerät am eigenen Bobcat einzusetzen und diesen damit in einen Brecher umzurüsten. Mit dem Backenbrecherlöffel wird das Material zerkleinert und liegt anschließend in gebrauchsfertiger Qualität vor.

»Recycling-Station« vor Ort

Beim Bau des neuen Gebäudes »Jean Monnet 2« für die EU-Kommissions in Luxemburg zerkleinerten und siebten ein Backenbrecherlöffel BF120.4 und ein Sieblöffel MB-S18 – jeweils an Kobelco-Baggern – vor Ort das Material, das beim Rückbau des Vorgängerbaus anfiel. Der MB-Backenbrecherlöffel BF120.4 verarbeitete dabei 9 000 t Abbruchmaterial und stellte somit eine tägliche Produktivität von 500 t sicher. Der Sieblöffel MB-S18 selektierte und reinigte das Material, um den Zerkleinerungsprozess zu beschleunigen. Mit der damit auf der Baustelle eingerichteten »Recycling-Station« konnten die Logistikkosten für die Bauschuttentsorgung deutlich gesenkt werden.     t

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