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Kleemann: Dänen steigern die Produktivität im Recycling-Einsatz

In den letzten Jahren hat der dänische Recyclingmarkt einen regelrechten Boom erlebt.

Davon profitiert hat auch MIS Recycling mit seinen Dienstleistungen: Das Unternehmen ist bereits seit 20 Jahren in der Aufbereitung von Baurestmassen aktiv. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, setzt MIS mittlerweile zehn Prallbrechanlagen der modernen Mobirex-Baureihe von Kleemann ein.

In Dänemark hat MIS mit seinen Dienstleistungen eine Vorreiterrolle eingenommen. Jährlich bereitet das Recyclingunternehmen ca. 3 Mio. t Baurestmassen und 100 000 t Naturstein auf. Zu den häufigsten Anwendungen zählt die Asphaltaufbereitung. Mit den Prallbrechanlagen wird Ausbauasphalt zu Körnungen von 0 – 6 mm und 0 – 20 mm zerkleinert. Das Endprodukt wird wieder in der Asphaltproduktion eingesetzt. Je nach Bedarf werden auch Ziegel, Beton oder Gleisschotter aufbereitet. Das Lohnunternehmen bringt die Brech- und Siebanlagen direkt zum gewünschten Standort, wo sie je nach Umfang des Projektes ein bis zwei Wochen bleiben. Wichtig ist dabei eine hohe Standzeit und Leistung der eingesetzten Maschinen, weswegen MIS seit vielen Jahren auf Sieb- und Brechanlagen von Kleemann setzt.

»Schon der Einsatz unserer ersten mobilen Brechanlage Mobirex 130 im Jahr 2002 hat uns von der hohen Qualität und Robustheit der Anlagen überzeugt«, sagt Martin Henriksen, Direktor von MIS Recycling. 2009 wurden schließlich die neusten MR-Evo-Modelle angeschafft. Mittlerweile setzt MIS zehn Mobirex MR Evo2 sowie drei Siebanlagen der Typen MS 12 Z, MS 15 Z und MS 16 D ein. »Die Kleemann-Anlagen sind einfach langlebiger, belastbarer und qualitativ hochwertiger als andere Brechanlagen, mit denen wir gearbeitet haben«, erklärt Henrik Hvid, Production Manager bei MIS. »Wichtig ist uns auch der Service für die Anlagen. Auf das Team der Wirtgen Group in Dänemark können wir uns voll verlassen.«

Touchpanel erleichtert Steuerung

Der durchgängige Einsatz der Prallbrechanlagen des Typs Mobirex Evo2 schafft Synergien: Die Bediener bei MIS kennen sich sehr gut mit den Anlagen aus und müssen sich nicht je nach Projekt auf eine andere Technik einstellen. Außerdem vereinfacht sich die Lagerhaltung der Ersatzteile. Darüber hinaus sind die beiden neuesten MR 130 Zi Evo2 mit dem neuen Steuerungskonzept Spective ausgestattet, das besonders intuitiv funktioniert und einige Maschinenfunktionen sogar automatisiert. »Die Bedienung der Anlagen ist viel einfacher und bedarf keiner Erklärung«, so Henriksen, »unsere Maschinisten können einfach vom Boden aus über das Touchpanel alle Maschinenfunktionen und -komponenten steuern.« Wichtig für das Lohnbrechergeschäft ist auch die Flexibilität der Anlagen. In nur 30 Minuten sind die Mobirex-Evo2-Anlagen mit ihren hydraulisch klappbaren Trichterwänden und Seitenbändern betriebsbereit.


MIS arbeitet legt auch Wert auf effiziente Prozesse. Dafür hat das Unternehmen beispielsweise eine eigene App entwickelt, die die Erfassung der landesweiten Arbeitseinsätze erleichtert. »Es ist uns wichtig, immer einen Schritt voraus zu sein, ob bei den Brechanlagen oder unserem Projektmanagement«, sagt Henrik Hvid, »Vorteil unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Kleemann ist, dass wir Ideen für Optionen vorschlagen können, die unsere Arbeit noch effizienter machen könnten.«

In den kommenden Jahren werden voraussichtlich strengere Regularien für den Einsatz von Sieb- und Brechanlagen in den Innenstädten von Kopenhagen, Arhus und Odense umgesetzt. Um dafür gerüstet zu sein, war es MIS wichtig, dass die beiden neusten MR 130 Zi EVO2 zur Abgasstufe Tier IV final zählen. Der Scania-Motor der Anlage ist mit einem Dieselpartikelfilter und einem Harnstofftank ausgestattet, um den Ausstoß von Stickoxiden, Kohlenmonoxiden und Feinstaub zu reduzieren. So ist das Unternehmen auch für die Zukunft des dänischen Recyclingmarktes gerüstet.    §

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