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Hydrema: Kronach ist stolzer Besitzer eines City-Baggers

Die oberfränkische Kreisstadt Kronach liegt am Fuße des Frankenwaldes, wo die Flüsse Haßlach, Kronach und Rodach zusammenfließen. Das Stadtbild wird geprägt von der Altstadt mit Sandstein- und Fachwerkhäusern, Stadtmauern, Toren, Türmen und Gewölbekellern. Damit die rund 17 000 Einwohner der Stadt auch immer mit Stolz auf ihre gut gepflegten Einrichtungen blicken können, kümmern sich die Stadtwerke mit eigenem Bauhof um Flächen und Verkehrswege. Zur Stärkung der Leistungsfähigkeit hat sich der Bauhof der Stadtwerke nun einen eigenen Mobilbagger von Hydrema angeschafft.

Bislang hatte man bei entstehendem Bedarf immer entsprechende Maschinen angemietet, wie Werkstattleiter Jochen Löffler berichtet, »aber der Bedarf war so beständig und groß, dass eine eigene Maschine für uns viel effizienter ist. Wir können jetzt spontan agieren und sind nicht auf verfügbare Maschinen aus den Mietparks angewiesen.« Marco Deuerling ergänzt als zuständiger Bauhofleiter: »Wir haben außerdem mit Haymo Trebes einen sehr versierten Baggerfahrer, der auch mit einem Tilt­rotator umgehen kann. Mit dem hydraulischen Anbaugerät wird der Löffel am Bagger quasi zur Hand des Fahrers und so wird der Einsatz noch effizienter. Aber Tilt­rotatoren sind in den Mietparks nicht unbedingt immer verfügbar.«

Schnellläufer

Den Mobilbagger kann man selbstfahrend und damit ohne Lkw vom Bauhof zur Baustelle überführen. »Unser MX wird werksseitig als Schnellläufer gebaut. Das heißt, dass wir serienmäßig bereits die entsprechenden Achsen und Antriebe verbauen, die nur dann ausgeschaltet werden, wenn der Kunde diese Option nicht benötigt«, wie Hydrema-Vertriebsleiter Martin Werthenbach betont. Schnellläufer sind zulassungspflichtig und müssen wie Lkw über ein Kennzeichen verfügen, während gedrosselte Maschinen ohne Kennzeichen mit 20 km/h als sog. selbstfahrende Arbeitsmaschine am Verkehr teilnehmen dürfen. »Je nach Wunsch wird der MX14 als Schnellläufer ausgestattet, und kann zu jedem Zeitpunkt über den Service auch wieder gedrosselt werden. Auch eine gedrosselte Maschine kann ohne viel Aufwand jederzeit zu einem Schnellläufer umgerüstet werden. Das können einige Hersteller nicht, die aus Kostengründen auch andere Achsen verbauen«, so Werthenbach weiter.

Bei Hydrema sei, so der Vertriebsleiter, der Unterwagen immer gleich und immer mit hochwertigen Komponenten aus­gestattet. »Der Stahlbau und die ZF-Achsen sind beim MX14 identisch mit dem des MX18, sodass ein Kunde, der einen MX14 kauft, verhältnismäßig viel dafür bekommt, denn hier ist nichts eingespart.«


»Enge und gute Zusammenarbeit mit Engcon«

Mit fast 40 km/h kann Haymo Trebes seinen City-Bagger zur Baustelle bewegen, allerdings hat der Bagger noch weitere Vorteile, die für die Stadt Kronach relevant waren, wird er doch speziell für den Einsatz mit Tilt­rotatoren gebaut. »Während andere Bagger-Hersteller zum Betreiben eines Tilt­rotators über den Hersteller des Tilt­rotators eine zusätzliche Steuerung einbauen lassen müssen, kann der MX mit der werkseitig integrierten Steuerung jeden Tilt­rotator ohne zusätzliche Steuerung betreiben. Da man mit dem in diesem Bereich führenden Hersteller Engcon seit Jahren eine sehr enge und gute Zusammenarbeit pflegt, konnte diese Ausrüstung werksseitig zu einem guten Preis gleich mitgeliefert werden«, berichtet der Hydrema-Fachmann. Auf der Baustelle angekommen, kann der Hydrema bedingt durch seine Armkinematik auch in sehr engen Baustellen arbeiten. Auf der Baustelle am Kronacher Friedhof kann man das gut sehen. Die Mauer ist für das Heck die Begrenzung, aber die Wegbreite ist mit einer bestimmten Breite vorgegeben. »Und trotz der kompakten Abmessungen im Arbeitsbereich hat der Hydrema bei Bedarf eine Reichweite, die viele andere nicht erreichen können«, erzählt Marco Deuerling. Die Effizienz ergebe sich durch die enorme Hubkraft und den niedrigen Dieselverbrauch, ergänzt Werkleiter Jochen Löffler.    t

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