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Erwartungen 2015 übertroffen – Umsatz auf 310 Mio. Euro gestiegen

Das Wachstum gegenüber der Vorperiode 2014 fällt mit der Umsatzsteigerung mit 14 % erneut zweistellig aus. »Wir haben die erste Schallmauer auf unserem Wachstumspfad bis 2020 durchbrochen und die 300-Mio.-Umsatz-Grenze hinter uns gelassen. Aber wir wollen bis 2020 nochmals um 50 % auf 450 Mio. Euro Umsatz wachsen. Es bleibt also noch viel zu tun«, so Roland Hartwig, neuer CEO der Schwarzmüller-Gruppe. Mit dem Umsatz konnte auch das Ergebnis weiter gesteigert werden. Der Umsatz wurde vor allem von den Neufahrzeugen getrieben. Die Menge der produzierten Stück wurde um 8,3 % auf 7 800 gesteigert. Im Fünfjahresvergleich seit 2011 beträgt die Steigerung der hergestellten Neufahrzeuge rund 30 %. Vor allem die Ausrichtung auf neue Branchenschwerpunkte wie die Bau- und die Entsorgungswirtschaft habe diese Entwicklung unterstützt, so Hartwig. Im Feld der Dienstleistungen ist der Umsatz ebenfalls gestiegen, vor allem das Geschäft mit der Mietflotte – mit mehr als 1 000 Fahrzeugen eine der größten OEM-Flotten in Europa – konnte deutlich ausgebaut werden.Marktanteilgewinne in Europa

Im Geschäftsjahr 2015 konnte die Marktführerschaft in Österreich und der Schweiz sowie der zweite Platz in Tschechien und Ungarn verteidigt werden. Auch in Deutschland, Europas größtem Markt für Nutzfahrzeuge, wurden wieder deutliche Steigerungen erreicht. Hier bestehe, so Hartwig, ebenfalls die Chance auf weiteres Wachstum.

Der CEO betonte, dass die Zahlen insgesamt zeigen, wie gut die Schwarzmüller-Gruppe aufgestellt ist. Unter seinem Vorgänger Jan Willem Jongert seien die Weichen für diese Wachstumsphase gestellt worden. Die Marke Schwarzmüller habe eine Aufwertung erfahren, die Vertriebsgebiete seinen ausgebaut, die neuen Vertriebsschwerpunkte erfolgreich realisiert und die Neuausrichtung der Werke zu Kompetenzzentren begonnen worden.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Hartwig mit einem Umsatz von 340 Mio. Euro, also mit einem Wachstum von 10 %. Die Anzahl der hergestellten Fahrzeuge soll um rund 13 % auf 8 800 steigen. Dabei soll wiederum der deutsche Markt einen wichtigen Beitrag leisten. Für den Nutzfahrzeug-Gesamtmarkt sind aktuell 5 % Wachstum vorhergesagt.

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