Gewinnung – Aufbereitung – Abbruch – Brechen und Sieben

Anbaugeräte für die Mining- und Gewinnungsindustrie

Die Leistungsfähigkeit eines Baggerlöffels hängt in allen Arbeitsschritten, dem Eindringen, Füllen und Entleeren, eng mit Form und Material zusammen. Schroffe Gesteinsschichten und enorme Materiallasten er­höhen die Anforderungen hinsichtlich dieser beiden Schlüsselfaktoren zusätzlich. Das Produktsortiment des Rädlinger Maschinenbaus umfasst verschiedene Anbaugeräte speziell für solche anspruchsvollen Aufträge, zum Beispiel die eigens entwickelten Felslöffel oder Reißlöffel. Schwere Einsätze, die den Anbaugeräten hohe Ausbrechkräfte abverlangen, sind mit ihnen möglich. Selbst als Alternative für traditionelle Bohr- und Sprengarbeiten ist der Reißlöffel die richtige Wahl.

Durch ihre Form lassen sich größtmögliche Materialmengen mit reduziertem Haftwiderstand aufnehmen und entleeren. Scharfe Zähne und eine optimale Kraftübertragung vom Kasten zum Messer durch schwere und tiefe Seitenschneiden sollen dafür sorgen, dass die Löffel selbst in härteste Bodenschichten leicht eindringen. Darüber hinaus verfügt der Reißlöffel über einen extrem weit nach vorne ­gezogenen Mittelzahn, der ähnlich wie ein Reißzahn fungiert. Einen reibungslosen Aushub stellt der sich nach hinten verjüngende Löffelkorpus durch einen optimalen Freischnitt sicher.

Wirtschaftliche Rentabilität ergibt sich aus der Leistungsstärke erst in Kombination mit langen Standzeiten. Hohe Materialqualität, präzise Verarbeitung und intelligente Lösungen gegen Verschleiß und Einsatzschäden gelten als Rezeptur dafür.

Beide Löffel für den Mining-Einsatz wollen durch eine äußerst robuste Bauweise aus hochwertigsten Werkstoffen überzeugen. Zusätzlich ist der Reißlöffel mittig mit einer Verstärkungsrippe ausgestattet. Besonders vom Verschleiß betroffene Komponenten sind aus hochwertigem HB 400 und HB 500 Stahl gefertigt. Standardmäßig werden die Löffel durch eine geschweißte Messer- und Seitenschneidepanzerung sowie Verschleißstreifen vor Abnutzung geschützt. Individuell kann der Rädlinger-Kunde zwischen verschiedenen Panzerungsstufen wählen.Felsschaufel und Steingabel

Für die Verladung, den Umschlag und Transport von Gestein und Felsblöcken konstruierte der Rädlinger Maschinenbau eine Felsschaufel und eine Steingabel. Auch sie sind in Form, Verarbeitung und hinsichtlich der verwendeten Werkstoffe optimal auf enorme Einsatzgewichte und abrasives Material ausgerichtet.

Über die Jahre hinweg hat die Maschinenbauhallen in der Oberpfalz eine Vielzahl solcher Anbaugeräte verlassen. Darunter waren Standardlösungen für Bagger mit Einsatzgewicht von bis zu 130 t und Individuallösungen für größte Baumaschinen von 180 t bis 260 t. Zwei kürzlich fertiggestellte und ausgelieferte Großanbaugeräte sind jetzt im Einsatz in Österreich. Angebaut an einen Komatsu PC 800 LC-8 verrichtet ein Felslöffel mit einer Schnittbreite von 2 m seine Dienste jetzt in einem Schotterwerk. Eine Füllung des komplett aus verschleißfestem Material gefertigten Löffelkorpus umfasst etwa 5 m³. Sechs Verschleiß­streifen, Messerpanzerung und Verschleißeinsatz schützen den Löffel. Für die Verladung von Marmor in einem weiterverarbeitenden Produktionsbetrieb produzierte Rädlinger außerdem eine Felsladeschaufel mit einem Füllvolumen von 8 m³. Das Trägergerät der Ladeschaufel mit einer Schnittbreite von vier Metern ist ein Komatsu WA 600-6. Vorkehrungen gegen den Verschleiß sorgen auch bei diesem Produkt für eine langjährige und effiziente Nutzung.

FIRMENINFO

Rädlinger Maschinen- und Anlagenbau GmbH

Kammerdorfer Straße 16
93413 Cham

Telefon: +49 (0) 99 71-80 88-0
Telefax: +49 (0) 99 71-80 88-9999

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