Hochbau (Schalung/Gerüste/Beton)

50 Jahre Schalungs-Know-how im Betonbau

Die Form kann noch so geschwungen, so vielfältig und extravagant sein, Paschal will auch dann überzeugen, wenn es knifflig wird: »Geradeaus und rechtwinklig um die Ecke kann jeder schalen, das wirkliche Know-how zeigt sich erst, wenn’s rund und gewölbt wird, wenn es an die Formgebung von Freiformflächen geht«, sagt Paschal-Geschäftsführerin Barbara Vetter, stolz.

1964 hatte es angefangen, als Josef Maier die Idee mit dem Baukastensystem für Betonschalungen hatte, die zudem wieder verwendet werden konnten. Zuvor wurde jede Schalung individuell aus Holz gezimmert und später entsorgt. Die verschieden großen Paschal-Elemente, bestehend aus einem Metallrahmen, der mit einer glatten Holz- oder Stahlplatte bestückt ist, lassen sich untereinander verbinden und ermöglichen es, jede gewünschte Schalungsform in kurzer Zeit zu bauen. Dabei zeigen sich nach dem Ausschalen absolut gleichmäßige Betonoberflächen und natürlich auf Wunsch hochwertiger Sichtbeton.

»Heute sind neben unseren perfekt verarbeiteten Elementen, deren Rahmen bis zu 30 Jahre halten, Dienstleistungen rund um das Thema Betonschalung genau so wichtig«, sagt Barbara Vetter, die das Unternehmen von ihrer Mutter Gertrud Maier übernommen hat.Zur Paschal-Gruppe gehört seit 2008 das Softwareunternehmen Planitec. Hier werden die Software-Systeme entwickelt, die alle Funktionen für eine perfekte Planung und Organisation von Bauvorhaben enthalten: Angefangen bei der automatisierten Schalungsplanung mit Paschal-Plan light über die differenzierte Schalungsplanung im AutoCAD mit Paschal-Plan pro bis zur Nutzung der RFID-Technik (Radio Frequency Identification) mit Paschal Ident für den Aufbau und die Verwaltung moderner Schalungsparks. So gibt es zu den Schalelementen, die gekauft und auch länderspezifisch gemietet werden können, eine Software zur Arbeitsvorbereitung, die vorab die ideale Kombination der verschiedenen Elemente berechnet und eine genaue Stückliste erstellt, was an Teilen und Zubehör gebraucht wird. »Das reduziert auf der Baustelle enorm viel Arbeitszeit und damit Geld«, sagt Schulungsleiter Dipl. Ing. (FH) Hans-Peter Steiner, der Kunden und neue Mitarbeiter in der hauseigenen Ausstellung mit der Welt der Betonschalungen vertraut macht. Ergänzt wird die Software durch eine clevere Idee: Jedes Schalelement der Standardserien Paschal Raster und Paschal Logo.3 haben einen eingebauten Chip, einen Transponder, der das Element individuell markiert. Mittels eines Lesegeräts und der Software lassen sich alle Schalelemente übersichtlich, elektronisch verwalten.


Einfach rund

Dank vielfältiger Einsatzmöglichkeiten der Trapezträgerschalsysteme lassen sich perfekte Rundungen mit den verschiedensten Radien exakt, einfach und schnell herstellen. Die Trapezträgerschalung ist stufenlos einstellbar, für Durchmesser von 2 m bis 5 m und von 5 m bis unendlich. Sie kann sowohl horizontal wie auch vertikal eingesetzt werden. Mit nur 0,28 bis 0,55 Spannstellen/m² unterstützt sie den schnellen Baufortschritt.Stahl oder Aluminium

Gefertigt werden die meisten Teile, insbesondere die Sonderlösungen, in Steinach. Bei den Schweißspezialisten ist Präzision oberstes Gebot. Gerade die Sonderanfertigungen, die jede gewünschte Form aus Beton möglich machen, sind ein Bereich, der, so Barbara Vetter, in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat. Aber auch die »Klassiker« wie die Raster/GE-Schalung sind nach wie vor sehr gefragt. »Die Rahmen der Großflächenschalung Logo.3 werden mit hochmoderner Roboter-Schweißtechnik zusammengefügt«, erklärt der verantwortliche Produktionsleiter Dipl.Wirtsch.-Ing. Ralf Neff.

Immer wieder ist die hauseigene Entwicklungsabteilung gefordert, denn die Anforderungen an Form und Anwendung ändern sich ständig. So gibt es auch leichte Elemente der Serie Logo.3 aus Aluminium, die von Hand transportiert werden können, etwa auf unzugänglichen Baustellen. Oder eben immer wieder neue Formen, denn die Anforderungen an Bau- und Tragwerke wie auch die Wünsche der Bauherren fordern Architekten und Ingenieure und somit auch die Bauunternehmen, denen Paschal umfassend zur Seite steht. So wurde beispielsweise zur letzten Bauma die Ausschal-Innenecke präsentiert.


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