Gewinnung – Aufbereitung – Abbruch – Brechen und Sieben Videos

100 000 Tonnen Autobahnbeton wiederverwertet

Das Unternehmen Polixmair kann bis zu vier Großprojekte parallel abwickeln, das Team und die Maschinen dafür sind vorhanden. »Es gibt für uns auch keine regionalen Einschränkungen, wir decken ganz Österreich ab«, erklärt Ferdinand Polixmair.

Bis zum letzten Sommer hatte Polixmair drei mobile Brechanlagen im Einsatz, zwei davon von Rockster. »Wir arbeiten nun schon seit ca. zweieinhalb Jahren mit Rockster-Brechern und sind überaus zufrieden mit den Maschinen. Unsere beiden R900-Prallbrecher sind sehr rasch und einfach mit unserem eigenen Tieflader zu transportieren, wodurch wir flexibel und schnell einsatzbereit sind«, so Polixmair.

Da das Aufbereitungsgeschäft hart ist und man möglichst wenige Projekte ablehnen will, hat sich das Familienunternehmen dazu entschieden, einen noch größeren Rockster-Brecher anzuschaffen. Bereits bei der Mawev-Show im letzten März begutachteten die Unternehmer die R1100-Serie des Ennsdorfer Brecherherstellers und entschieden sich im Sommer für die Anschaffung eines R1100D. Dieser hat im Vergleich zum R900 einen merklich größeren Aufgabebunker, eine 200 mm breitere Einlauföffnung und eine höhere Durchsatzleistung. »Wir wollten beim Gewicht einer neuen Anlage unbedingt unter 40 t bleiben, um uns komplizierte Sondergenehmigungen zu ersparen, aber trotzdem guten Durchsatz schaffen. Dieses Ziel haben wir mit der R1100D auf jeden Fall erreicht. Wir brechen mit Einsatz von Siebbox und Rückführband im Schnitt 200 t/h Asphalt auf 0 – 32 mm und etwa 150 t Beton auf 0 – 32 mm. Der Magnetabscheider funktioniert einwandfrei und das Endkorn hat eine hervorragende Qualität«, erklärt Polixmair.

5 000 t Beton pro Woche

Aktuell wird die Autobahn im Raum Salzburg saniert, wobei 100 000 t Autobahnbeton recycelt werden sollen. Die Gmundner bekamen den Zuschlag, bereiten derzeit etwa 5 000 t Beton pro Woche auf und brechen das Material auf hochwertiges 0 – 32 mm Endkorn, das für Stabilisierungen und Schüttungen im Straßenbau wieder verwendet wird. Das Projekt wird noch etwa bis zum Sommer andauern. »Wir sind mit der neuen Rockster-Anlage nun noch effizienter und können auch Großprojekte in angemessener Zeit abwickeln«, betont Polixmair. Das Nachfolgermodell des R1100D soll auf der Bauma in München zu sehen sein.

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